Dresden - Magdeburg - Hamburg

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Hans-Joachim Krenzke nahm die Bewohner auf die Fahrt von Dresden stromabwärts mit auf der Elbe. Seine Begeisterung steckte die Zuschauer an, vor Allem auch seine selbst gemachten Dias. Wir sahen auch Fotos der zerstörten Stadt. Seit etwa fünfzehn Jahren ist davon nichts mehr zu sehen. Für viele ist es das „Florenz des Nordens“, stellte eben jene Stadt in vergangenen Zeiten für manch einen „Das Tor nach Italien“ dar.

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Wie man es auch nehmen will, über der Metropole des Freistaates Sachsen leuchten Namen bedeutender Persönlichkeiten auf, wie Nordlichter am Firmament des Abendlandes. So für die Epoche des Barock: August der Starke, Gräfin Cosel, Pöppelmann, Dinglinger und Böttger. Für die Zeit der Romantik: Novalis, Caspar David Friedrich, Ludwig Richter, Carl Maria von Weber, Clara und Robert Schumann. Arthur Schopenhauer schrieb in Dresden gar sein Hauptwerk und Richard Wagners „Fliegender Holländer“ wurde in dortiger Semper-Oper uraufgeführt.

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Die Entdeckungs-Tour beginnt in Meißen und führt über Radebeul und Schloss Moritzburg in die Elbmetropole. Dort stehen u. a. die Brühlsche Terrasse, der Zwinger, die Gemäldegalerie, das Grüne Gewölbe sowie der Große Garten auf dem Besichtigungsprogramm.
Dann lassen wir uns mithilfe des Blauen Wunders, die einzige Brücke, die stehen blieb, über die Elbe setzen, um nach Pillnitz zu gelangen, wo Schloss, Park und königlicher Weinberg aufgesucht werden.

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An der Elbe entlang sieht das Auge die Elbhänge, an denen ein sehr guter Wein angebaut wird. In Radebeul angekommen bewunderten wir die Villa „Shatterhand.“ Das ehemalige Wohnhaus von Karl May in der sächsischen Stadt, in der Karl-May-Straße 5.

Als freier Publizist wohnt und arbeitet Hans-Joachim Krenzke in Magdeburg. Er schreibt u. a. Bücher über seine Heimatstadt gibt jährlich einen Kalender und Fotopostkarten heraus. Aufgrund der vielfältigen Aktivitäten wählten ihn die Elbestädter 1999 zum "Magdeburger des Jahres".