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Neuer Sozialdezernent stellt sich vor
In seiner Funktion als neuer Vorsitzender des Stiftungsvorstandes der Henry und Emma Budge Stiftung war Sozialdezernent und Stadtrat Uwe Becker (CDU) zu Gast bei den Bewohnerinnen und Bewohnern der Budge-Stiftung.

Stadtrat Becker nutzte den Besuch in der jüdischen Stiftung zu einem klaren Bekenntnis gegen jedwede Erscheinungsform des Antisemitismus und stellte heraus, daß gerade das Zusammenleben von Juden und Christen unter einem Dach ein Beweis für ein gelungenes interreligiöses und interkulturelles Alltagsleben in Frankfurt sei. Es sei daher, so Stadtrat Becker weiter, eine große Ehre Vorsitzender dieser renommierten, jüdischen Stiftung zu sein. Stadtrat Becker sicherte den Seniorinnen und Senioren zu, daß die Stadt Frankfurt weiterhin an einer progressiven Sozialpolitik zum Wohle älterer Menschen festhalten werde. Älter werden in Frankfurt soll auch in Zukunft in Würde und Respekt möglich sein.

Bei Kaffee und Kuchen stellten die Bewohnerinnen und Bewohner kritische Fragen an Herrn Stadtrat Becker. Die Antworten zeigten, so der Bewohner-Beirat der Stiftung, daß in Herrn Stadtrat Becker ein verläßlicher Partner für die Seniorinnen und Senioren in Frankfurt im Amt befindlich sei.
Nordic-Walking-Treff in der Stiftung
Gemeinsam mit dem TV-Seckbach veranstaltet die Budge-Stiftung einen Nordic-Walking-Treff für die Bewohnerinnen und Bewohner der Stiftung.
Auf dem großen und abwechslungsreichen Gartengelände der Budge-Stiftung, das auf sicheren Wegen umrundet werden kann, können unter der Anleitung der erfahrenen Nordic-Walking-Trainerin des TV-Seckbach, Frau Cremer, sportliche Erfahrungen gesammelt werden.
Dabei geht es nicht um sportliche Höchstleistungen, sondern um geselliges Zusammensein bei angenehmer Bewegung.
Am Ende jeder Übungsstunde wird es eine Verschnaufpause bei Erfrischungsgetränken im Foyer der Budge-Stiftung geben.
Selbstverständlich können interessierte Frauen und Männer aus den Stadtteilen Seckbach und Bergen-Enkheim an diesem Nordic-Walking-Treff für Senioren teilnehmen.
Interessierte wollen sich bitte hier in der Budge-Stiftung bei Frau Manderscheid oder bei Frau Dietrich (Tel.: 47841-927) melden.
Der Nordic-Walking-Treff findet erstmals am Montag, den 02. Oktober 2006 statt. Wir treffen uns um 14.30 Uhr am Haupteingang der Budge-Stiftung in der Wilhelmshöher Straße 279.
Gästeteilnehmer werden gebeten Nordic-Walking-Stöcke mitzubringen. Für die Bewohner stellt die Stiftung die Ausstattung.
Mit freundlichen Grüßen
Heinz Rauber, Geschäftsführer
Stellenausschreibung
Wir suchen Sie:
Die Henry und Emma Budge-Stiftung sucht zum nächstmöglichen Termin eine Unterstützung unserer Projektleitung in Elternzeit.
Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 20 Stunden. Die Stelle ist zunächst auf 1 Jahr befristet und sofort zu besetzen.
Fachliche Anforderungen:
■ Abgeschlossenes Studium als Dipolm-PädagogIn, Diplom SozialpädagogIn, Diplom-PflegewirtIn, SozialpädagogIn, SozialarbeiterIn oder ein(e) StudentIn im Hauptstudium o. ä. Qualifikation
Persönliche Anforderungen:
■ Erfahrungen speziell im Umgang mit dementiell erkrankten Menschen erwünscht
■ Kollegiales und teamorientiertes Arbeiten
■ Kommunikative Fähigkeiten
■ Kritikfähigkeit
■ Verantwortungsbereitschaft und Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen
■ Professioneller Umgang mit Streß und Belastung
Wir bieten:
• die Mitarbeit an einem bundesweit einmaligem Projekt („Förderung der besonderen psychosozialen Betreuung dementiell erkrankter BewohnerInnen in stationären Einrichtungen“)
• Fallbesprechungen und Teamsitzungen
• Flexible Arbeitszeiten, nur werktags
Beschreibung der Tätigkeit:
• Unterstützung der Projektleitung bei administrativen und gruppenorientierten Aufgaben
• Interdisziplinäre Zusammenarbeit (Pflege- und Betreuung)
• eigenverantwortliche Durchführung von tagesstrukturierenden Gruppenangeboten wie. z.B. „10-Minuten-Aktivierung“
• Organisation und Begleitung von Fortbildungen
• Konzepterstellung und -weiterentwicklung
Die Bezahlung erfolgt nach TVÖD.
Bitte nehmen Sie Kontakt mit unserer Personalabteilung Tel.: 069/47871-913 oder -937 Herrn Miehrig oder Frau Schaub.
Das jüdische Neujahrsfest

Der Gottesdienst zum Rosch Haschana fand in der Synagoge der Stiftung statt. Der Rabbiner Andrew Steiman feierte mit den jüdischen Bewohnern und dem Geschäftsführer Heinz Rauber anschließend bei einem festlichen Abendessen das neue Jahr 5767. Traditionell wurde das neue Jahr mit etwas Süßem, Apfelscheiben mit Honig, begrüßt.
hr3 live in der Stiftung
„Stadtgespräch“ life in der Budge-Stiftung mit dem Thema: Pflegeversicherung.

Im Foyer diskutierten Herr Spahn, Mitglied des Bundestages, Gesundheits- und Pflegeexperte der CDU Fraktion mit Frau Müller, Vorsitzende des Deutschen Pflegerates. Moderation: Philipp Engel.
Anrufer, die life zugeschaltet waren, nahmen ebenso an der Diskussion teil wie die Bewohner der Stiftung.
Gartenpflege in luftiger Höhe

Gartenpflege in luftiger Höhe

Über den Dächern von Frankfurt pflegten dieser Tage die Gärtner der Firma Landau die Dachgärten der Budge-Stiftung.
Die Dachflächen der Budge-Stiftung sind sämtlich mit Sukkulenten bepflanzt. Diese Sukkulenten sind für extrem trockene Standorte geeignet.
Der grüne Bewuchs unserer Dachflächen hilft die Zimmertemperatur in den darunter liegenden Pflegezimmern und Wohnungen zu regulieren. Gleichzeitig nehmen die großen gegrünten Dachflächen Regenwasser auf und sorgen so mit dafür, dass keine großen Wassermassen von unseren Dächern in die Kanalisation stürzen. Optisch bieten die Dachflächen zu der Jahreszeit ein interessantes Farbenspiel. Besucher müssen mindestens in die fünfte Etage mit dem Aufzug fahren um diese interessante Dachbegegnung zu sehen.
Alter bewegt sich
Zum vietrten Mal veranstaltete die Stadt Frankfurt und das Frankfurter Forum für Altenpflege ein Open-Air-Bürgerfest auf der Konstabler Wache. Diesmal im Rahmen der Kampagne "Deutschland bewegt sich".

Die Stadt Frankfurt finanziert die Sofortprogramme in der ambulanten und stationären Altenpflege, um insbesondere demenzkranke Menschen zu unterstützen. Auch die Budge-Stiftung nahm an diesem Sofortprogramm teil.

Info zum jüdischen Neujahrsfest
Der Sommer ist vorbei, und wenn wir den ersten Neumond im Herbst haben, ist Rosch HaSchana: das jüdische Neujahrsfest. Dieses Jahr wird dies in der Nacht zwischen dem 22ten und dem 23ten September sein; nach dem biblischen Kalender der erste Tag des Monats Tischri. Mit dem Monat Tischri fängt also das biblische Jahr an - zu Beginn des Herbstes, dem „Abend“ des Jahres - ähnlich wie jeder neue Tag biblisch betrachtet abends anfängt; ganz so, wie es geschrieben steht: „es ward Abend, es ward Morgen“.
Mit Rosch HaSchana und dem zehn Tage danach begangenen Versöhnungstag Yom Kippur (dieses Jahr am 2.10.) sind die höchsten jüdischen Feiertage gleich zu Beginn des jüdischen Jahres. Es sind Tage der Besinnung und der Versöhnung, der inneren Einkehr und des Gebets. Man wünscht sich gegenseitig ein „Schana Towa“ (ein gutes Jahr) und hält Rückschau über das vergangene und macht Vorsätze für das kommende Jahr.
Wer mehr über die hohen jüdischen Feiertage erfahren möchte, sollte den Beitrag von unserem Rabbiner Andrew Steiman lesen, der demnächst als neuer Link in unserer Website veröffentlicht wird.
Seckbacher Strassenfest

Bei strahlendem Sonnenschein feierten die Seckbacher ihr Strassenfest und die Budge-Stiftung durfte nicht fehlen.

Der Rabbiner Andy Steimann (rechts) und der Geschäftsführer der Stiftung Heinz Rauber (mitte) waren fleissig dabei neue Kontakte zu knüpfen.
Grillfest

Am Donnerstag fand das Grillfest für die Bewohner des Betreuten Wohnens statt.
Gegrillt wurde auf der Terrasse, aber zum "Draussensitzen" war es zu kühl. So genossen die Bewohner Ihr "Gegrilltes" in der Halle der Stiftung, untermalt von Musik zum Mitsingen.
Dia-Vortrag - Namibia, 6.9.2006
Dia-Vortrag mit Jürgern Bieler am Mittwoch, den 6. September um 15.30 Uhr in der Kapelle der Stiftung.
Thema: NAMIBIA - Menschen, Tiere, Landschaften -
Jürgen Bieler ist seit 1956 Vorsitzender eines Fotoclubs und Dozent für Fotografie an der VHS Wiesbaden.
Viermal bereiste Herr Bieler Namibia für jeweils 4-6 Wochen. Er legte dabei Wert auf den Kontakt zu den Bewohnern des Landes. Höhepunkt einer Reise war der Besuch bei den letzten Nomaden Namibias, den Himba.
Der Autor wird in seinem etwa 1-stündigen Diavortrag eine Übersicht über den mittleren und nördlichen Teil Namibias geben.
Gäste sind herzlich willkommen.Eine Modelleisenbahn im Altenheim
- Zug um Zug sich näher kommen -
Eine Modelleisenbahn im Altenheim?!
Zunächst war es nur eine fixe Idee, die zum Ziel hatte für Freunde der Modelleisenbahnen in unserem Hause eine Nische zu schaffen.
Wir waren sicher, daß viele unserer älteren Herren Freunde am Spiel mit einer Modelleisenbahn hätten.
Die Sparkassenstiftung Hessen-Thüringen hat auch im Jahre 2006 Projekte in der Altenhilfe gefördert, welche neue Ideen und Wege in der Altenpflege aufzeigen.
Unser Modelleisenbahn-Projekt wird durch die Sparkassenstiftung mit 6.000 € gefördert.

Unser vorgesehenes und hiermit zur Förderung angemeldetes Projekt hat zum Ziel, die Geselligkeit der männlichen (aber auch weiblichen) Bewohner zu fördern. Wir können feststellen, dass eine große Zahl unserer aktivierenden Freizeitangebote nicht den Lebensgewohnheiten der im Hause lebenden älteren Männer entspricht. Wir betreiben schon lange keine konventionelle Beschäftigungstherapie mehr, vielmehr folgen unsere Angebote dem Wunsch nach kreativem und musischem Gestalten. Ein Teil unserer männlichen Bewohner wird damit jedoch nicht erreicht.
Wir planen daher in unserem Hause eine größere Modelleisenbahn von unseren Bewohnern für unsere Bewohner zu errichten. Zur Zeit bemühen wir uns einen Verein der Modellbahnfreunde für die praktische Begleitung des Projektes zu gewinnen. In diesem Falle würde sich eine von uns gewollte Öffnung des Hauses zu einem lokalen Verein ergeben. Wir würden den Verein für seine anleitende Arbeit finanziell unterstützen. Gleichzeitig verbinden wir mit dem Projekt "Modelleisenbahn" die Hoffnung, dass männliche Bewohner aktiv an der Gestaltung der Modellbahn teilnehmen.
Diese "in-house"-Lösung soll die Kontaktaufnahme männlicher Bewohner untereinander erleichtern. Unsere Begleitung stellt sicher, dass ein Erfolgserlebnis für die Teinehmer erreicht wird.
Nach der Modellphase, die 9 Monate dauern soll, ist bei Erfolg eine dauerhafte Fortführung in unserem Hause gewährleistet. Wir sind überzeugt, dass wir bei einem erfolgreichen Start des Projektes eine lohnende Spendenaquise für dieses Projekt betreiben können.
Da das Projekt selbst an im Leben erworbene Fähigkeiten vieler männlicher Heimbewohner anknüpft, glauben wir nicht auf eine Hemmschwelle bei den potenziellen Teilnehmern zu treffen. Viele unserer Bewohnerinnen und Bewohner mussten durch einen Umzug in unser Haus liebgewordene und sinnstiftende Hobbys aufgeben. Mit unserem Projekt glauben wir Lebensgeister der Modellbahnfreunde zu wecken. Die so aktivierten Modellbahnfreunde können ihre Bahn vorführen, somit entstehen weitere, gewollte Interaktionen im Haus.

