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Veranstaltungen September
Auf einen Blick . . . eine Übersicht der Veranstaltungen, die für Gäste interessant sind
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Mi. 01.09.+22.09 |
Öffentliche Probe des Kammerorchesters "Crescendo" |
P.A.S.* |
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Mi. 01.09. |
Volkslieder singen mit G.R. Hubel |
Kapelle |
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Fr. 03.09. |
Literatur und Bühne oder so viel Theater muss sein, mit Walter Krämer |
P.A.S.* |
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Mo. 06.09. |
Die Kunstsammlung von Emma und Henry Budge, Vortrag Sylvia Schlieder |
P.A.S.* |
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Di. 14.09. |
Chassidisches Neujahrskonzert mit Avrum Burstein |
P.A.S.* |
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Mi. 15.09. |
Die Elbe, Dia-Vortrag mit H. J. Krenzke |
Kapelle 15:30 Uhr |
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Mo. 20.09. |
Mascha Kaléko, Musikalisch-literarische Lesung |
P.A.S.* |
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Di. 21.09. |
Filmnachmittag: Robinson soll nicht sterben |
Kapelle |
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Mi. 29.09. |
Elias Canetti, deutsch-jüdischer Literatirkreis mit Franz Hebel |
Kapelle |
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Do. 30.09. |
Der Hessische Rundfunk in der Budge-Stiftung 2. Teil |
Kapelle |
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* P.A.S. = Paul-Arnsberg-Saal
Gäste sind herzlich willkommen
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Laden Sie hier das ausführliche Veranstaltungsprogramm herunter (PDF) |
Tonkünstlerbund
Sonntagskonzert des Frankfurter Tonkünstlerbundes
Das Jüdische Neujahr 5771 beginnt am Abend des 8. September 2010. Am 29. August fand bereits ein vorgezogenes Neujahrskonzert des Frankfurter Tonkünstlerbundes im Festsaal der Budge-Stiftung statt.
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Rechts im Bild, Kei Higashiura, Bariton. |
Unter dem Motto „Vielfalt der Stimme“ stellte Frau Leah Frey-Rabine das Programm vor, mit Liedern von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Josef Haydn, Franz Schubert, Vincenzo Bellini, Robert Schumann, Wolfgang Amadeus Mozart, Amilcare Ponchielli, Giacomo Puccini, und CamilleSaint-Saens.
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Am Klavier, Frau Bettina Höger-Loesch mit dem Bassbariton Michael Neu. |
Wir hörten die Sänger Kei Higashiura, Bariton, Michael Neu, Bassbariton, Heidi Kammerer, Sopran, Vera Tychkova, Mezzosopran, und Herbert Wüscher, Tenor.
Der Frankfurter Tonkünstlerbund e. V. ist der größte regionale Berufsverband für Musiker, Musikpädagogen, Komponisten und Dirigenten im Großraum Frankfurt am Main und Hessen. Er besteht bereits seit 1859.
Schellack-Party
Alte Kamellen – Schellack-Schlager der 30er und 40er Jahre zur Kaffeestunde
am 25. August 2010 im Paul-Arnsberg-Saal
„Ich bin die fesche Lola“ – mit diesem Schlager von 1930 begrüßte Helga Liewald die Zuhörer und Gäste des musikalischen Nachmittags, bei Kaffee und Kuchen, im Paul-Arnsberg-Saal. Am Klavier stellte sie den „unübertroffenen Adolar“, alias Wolfgang Weiß, vor.
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Der Festsaal mit Bewohnern. |
Nach dem Titel von Marlene Dietrich folgte u. a. von Zarah Leander das Schellack-Highlight „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ – der Wunsch zum Mitsingen wurde gerne erfüllt. Bei „Bel Ami“ von 1941 kam eine nachdenkliche und sicher mit vielen Erinnerungen verbundene Stimmung auf. Helga Liewald, Sängerin und Schauspielerin, und Wolfgang Weiß, Sänger und Klaviervirtuose, ergänzten sich überaus harmonisch in der Interpretation ihres Programmes.
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Helga Liewald und Wolfgang Weiß. |
Mit der Zugabe „Die Männer sind alle Verbrecher“ und nach männlichen „Protesten“ dem Hinweis „... aber lieb sind sie doch“ ging ein schwungvoller Nachmittag mit großem Beifall zu Ende.
Bilder + Text: Helga Altvater
Rosl und Paul Arnsberg-Preis
Am Mittwoch, dem 18. August, wurde der Rosl und Paul Arnsberg-Preis zur Erforschung jüdischen Lebens in Frankfurt am Main 2010 an zwei Historiker verliehen. Der Hauptpreis, dotiert mit 8.000 Euro, ging an Prof. Dr. Andreas Gotzmann von der Universität Erfurt für seine Arbeit „Jüdische Autonomie in der Frühzeit: Recht und Gemeinschaft im deutschen Judentum“, der Förderpreis von 2.000 Euro ging an Benno Nietzel für seine Dissertation: „Jüdische Unternehmer aus Frankfurt am Main 1924–1964: Ausgrenzung, Selbstbehauptung, Vernichtung, Bewältigung“.Zur Begrüßung sprach Prof. Dr. Klaus Ring, Präsident der Polytechnischen Gesellschaft e. V. und Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung Polytechnische Gesellschaft. Frau Prof. Dr. Daniela Birkenfeld, Sozialdezernentin der Stadt Frankfurt und Vorstandsvorsitzende der Budge-Stiftung, sprach die Grußworte. Prof. Dr. Raphael Gross, Direktor des Jüdischen Museums Frankfurt am Main, hielt die Ansprache. Nach der Überreichung der Preisurkunden folgte der Dank der Preisträger. Dr. Roland Kaehlbrandt, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, sprach das Schlusswort, bevor sich der Sohn des Ehepaares Arnsberg, Dr. Gad Arnsberg, der zu dieser Preisverleihung aus Israel angereist war, im Namen der Familie bedankte.
Aus Anlass des 100. Geburtstages von Rosl Arnsberg stiftete die Stiftung Polytechnische Gesellschaft im Jahre 2008 den Rosl und Paul Arnsberg-Preis, der mit 10.000 Euro dotiert ist.
Sicherlich wäre Frau Arnsberg gerne dabei gewesen. Sie gehörte dem Vorstand der Budge-Stiftung Jahrzehnte lang an und prägte deren Geschicke maßgeblich. Am 1. Juni dieses Jahres verstarb sie in unserem Hause.
Pferdekutschenfahrt
Mit großer Begeisterung melden sich alljährlich die Bewohner der Budge-Stiftung zur Pferdekutschenfahrt an. Da nur zehn Bewohner sicher im Wagen fahren können, gab es auch am 24. August zwei Fahrten.Mit dem Planwagen und zwei Kaltblütern gingen die Fahrten in das nahegelegene Naturschutzgebiet Enkheimer Ried und in den Enkheimer Wald.
Nach der zweiten Fahrt traf man sich zum Abendessen in Bergen-Enkheim in der Trattoria Culinaria. Dort wurden die Bewohner sehr herzlich empfangen und verwöhnt, wie in jedem Jahr.
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Bei der Abfahrt |
Gesprächskreis
„Das sehe ich aber anders!“ ist der Titel der Diskussion und des Meinungsaustausches im Rahmen des Gesprächskreises. Seit dem Jahr 2002 findet regelmäßig einmal im Monat der Gesprächskreis mit Volker Hütte als Moderator in der Budge-Stiftung statt. Themen sind gesellschaftliche und politische Ereignisse aus Geschichte und Gegenwart. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Gesprächskreis, sitzen die Bewohner und Gäste doch im Kreis. Die Themen können Bewohner bereits dem monatlich erscheinenden Veranstaltungskalender entnehmen. Einige Bewohner bereiten sich auf das Thema des Gesprächskreises vor, zum Teil mit Informationen aus dem Internet.
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Zweiter von links, Herr Volker Hütte |
Am Donnerstag, dem 19. August, hieß das Thema „Nelson Mandela und sein Erbe.“ Wer ist dieser schon zu Lebzeiten zu einer Legende gewordene Mensch? Was trieb und treibt ihn an, und was fasziniert an ihm so sehr? Dies waren unter anderem die Fragen, die Herr Hütte in den Raum stellte, bevor er uns aus der Wikipedia die Lebensdaten und Fakten vorlas.
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Gesprächskreis in der Kapelle |
Es stellte sich dann heraus, dass ein Bewohner mit seiner Frau 55 Jahre in Südafrika gelebt hatte. Er war der Meinung, dass sich im Laufe der letzten Jahre nichts zum Guten verändert habe, die Ärmsten seien noch immer in der Mehrheit und die Kriminalität sei extrem hoch; seine Frau und er seien Attacken ausgesetzt gewesen. Es entspann sich ein interessantes Gespräch über die Situation im Land der Fußballweltmeisterschaft.
Bewohner-Beirat
Am Dienstag, dem 17. August, traf sich wie jeden Monat der Bewohner-Beirat des Betreuten Wohnens im Clubraum. Ihm gehören an: Frau Bober, Frau Fischer Defoe, Frau Hilpert, Frau Kölliker, Frau Schäfer und Frau Ulrich.Frau Bober ist die heimliche Vorsitzende, da sie am längsten in der Stiftung wohnt. Alle Teilnehmerinnen sind jedoch gleichberechtigt. Frau Kölliker schreibt das Protokoll und gibt es an die anderen Damen weiter. Nicht jedes Mal ist etwas so Wichtiges dabei, dass es der Geschäftsleitung mitzuteilen wäre. Es gibt keine Vorschrift für die Installation eines Bewohner-Beirats für das Betreute Wohnen. Herr Rauber, der Geschäftsführer, hielt dieses Organ aber seinerzeit für sinnvoll, da seine Mitglieder näher an den anderen Bewohnern „dran sind“. Der Heimbeirat im Pflegeheim hingegen ist vorgeschrieben.
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Bei diesem Treffen kam Frau Kuthan, die Qualitätsbeauftragte der Stiftung, und stellte ihren Praktikanten Herrn Duppret vor. Gleichzeitig hatte sie eine vorgedruckte Karte mit einigen Fragen dabei. In Abständen werden immer wieder einmal die Bewohner gefragt, was ihnen gefällt oder missfällt. Im Haus befindet sich außerdem ein Beschwerdebriefkasten.
Die Damen des Bewohner-Beirates tauschen sich bei Bedarf aus über neue Bewohner, die aktiv integriert werden, wenn sie möchten.
Zum Schluss des Zusammentreffens berichtete Frau Kölliker sehr bewegt von der Fahrt zu den Gedenkstätten Dora-Mittelbau. Es haben bereits in der Vergangenheit Fahrten zu Gedenkstätten stattgefunden; sie werden von der Stiftung in Zusammenarbeit mit dem katholischen Diakon, Herrn Reuter, und der evangelischen Pfarrerin, Gisa Reuschenberg, organisiert.
Parkbank
Aus alt mach neu
Dank des sehr großen Engagements der Mitarbeiter der Technischen Abteilung der Henry und Emma Budge-Stiftung wurde die Bank in der Kirchgasse in Frankfurt-Seckbach nach 15 Jahren treuer „Untergebenheit“ wieder in neuen Glanz gebracht. Die abgesessenen Hölzer wurden erneuert, das Rahmengestell poliert, und im direkten Umfeld wurde der Rasen gepflegt. Das lädt nun zu ausgiebigen Ruhepausen ein, welche nach einem schönen Spaziergang auf den Grünflächen des Lohrbergs bestimmt Anklang finden werden.
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Mitten im Grün, auch Kirchgass’ genannt, da steht die Bank aus Budge-Hand. Gestern war’s so, und ist es auch heut’, hier auf der Bank verschnaufen die Leut’. Im fünfzehnten Jahr hat die TA mit Fleiß, mit Engagement und auch mit viel Schweiß in Glanz sie gebracht. Ob’s heiß oder kalt: Sie bringt wieder Freude für Jung und Alt. |
Vorankündigung: „Die Kunstsammlung der Familie Budge“
Vortrag von Sylvia Schlieder „Die Kunstsammlung der Familie Budge“
In ihrem Vortrag spricht die Frankfurter Kunsthistorikerin Sylvia Schlieder über die Sammlung des Ehepaares Budge, die mit großem Einsatz und Engagement von Emma Budge zusammengetragen wurde. Die Kunstsammlung war eine der größten und bedeutendsten ihrer Art und umfasste Gemälde, herausragende Porzellanobjekte, Kunstgewerbe und Skulpturen. Nach dem Tod der jüdischen Mäzenin wurde die Sammlung 1937 in Berlin versteigert und von dort in die ganze Welt verstreut. Viele Teile der Sammlung sind noch immer verschollen, einige erschienen im Laufe der Jahre wieder auf dem internationalen Kunstmarkt, andere befinden sich seit der Auktion 1937 in diversen Museen. Ein besonders schöner Fund wurde 2004 gemacht: das Gemälde von Adriaen Hendriks Verboom „Eine elegante Gesellschaft kegelnd vor einem Haus“, welches heute im Foyer der Henry und Emma Budge Stiftung hängt, tauchte beim Londoner Auktionshaus Sotheby‘s auf. Über den Werdegang dieses Bildes und anderer beeindruckender Werke der Sammlung wird berichtet am Montag, dem 6.9.2010, um 15.00 Uhr, im Paul-Arnsberg-Saal, der Henry und Emma Budge-Stiftung, Wilhelmshöher Straße 279 in Frankfurt-Seckbach.
Eintritt wird keiner erhoben und wir freuen uns auf viele, interessierte Gäste.
Dienstags-Malgruppe
Die kraftvollen und heiteren Tage dieses Bilderbuchsommers aufgreifend, wurden von Bewohnern sowohl des Pflegeheimes wie auch des Betreuten Wohnens neue Werke nach eigenem Empfinden und durch selbstständige Ausführung gestaltet.![]() |
Galerie mit Durchblick zum Pflegeheim |












