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Stammtisch mit dem Pflegeheim

Am Donnerstag, den 28. August fand der Stammtisch des Pflegeheimes sein Quartier im "Hausener Dorfkrug" im Frankfurter Stadtteil Hausen.

Wie sehr es die Bewohnerinnen und Bewohner genießen auch außerhalb der Stiftung zusammen zu sitzen, war deutlich an den glücklichen Gesichtern zu erkennen.

Genügend Personal und Ehrenamtler sorgen dafür, daß Bewohner die Hilfe benötigen, Diese bekommen.

An diesem Ausflug nahmen Bewohner aller 4 Wohnbereiche und Bewohner der Kurzzeitpflege teil.

Jeder konnte sich aus der Speisekarte das Gericht wählen, worauf es ihm oder ihr gelüstete.

 

 

Wetterstation

Unsere Bewohnerin Frau Ingrid Schütze und unser Bewohner Herr Bernhard Davidsohn hatten vor geraumer Zeit den Wunsch geäußert ein Barometer im Hause haben zu wollen.
Nach eingehenden Gesprächen mit den beiden, haben wir uns entschieden im Eingangsbereich eine Wetterstation zu montieren.

Frau Ingrid Schütze und Herr Bernhard Davidsohn vor der Wetterstation am Eingang der Stiftung.

Wir haben dazu extra ein Modell mit großen Anzeigern in analoger Form gewählt. Jetzt können die aktuelle Tagestemperatur, die aktuelle Luftfeuchtigkeit und der aktuelle Luftdruck von allen Interessenten an der Wetterstation am Haupteingang problemlos abgelesen werden.

 

 

Impressionen vom Sommerfest

Bei herrlichem Sonnenschein verbrachten die BewohnerInnen mit  Ängehörigen und Gästen das diesjährige Sommerfest. Nach der Begrüßung von Heinz Rauber, dem Geschäftsführer der Stiftung, spielte auf der Terrasse das Johann-Strauß-Ensemble Frankfurt mit der Sängerin Freya Casey.

Auf dem Foto, in der Mitte Rabbiner Andrew Steiman, mit BewohnerInnen und Gästen beim Hora Tanz (Israelischer Volkstanz).

Bei Kaffee und Kuchen, sowie anschließend Würstchen mit Kartoffelsalat fühlten sich alle wohl. Zur Überraschung kam noch ein original italienischer Eiswagen.

In Foyer, später auch auf der Terrasse, erfreuten sich die Tanzgruppe "Bavaria" großer Begeisterung.

Der Kleintierzuchtverein Sachsenhausen hatte junge und ältere Besucher an seinem Stand. Die besondere Überraschung und Aufmerksamkeit hatte eine Henne, die mit ihrem 3 Tage alten Küken die Besucher ruhig über sich ergehen ließ.

Großer Beliebtheit erfreuten sich auch die Ponys, mit denen die BewohnerInnen und Gäste eine Droschkenfahrt unternehmen konnten.

 

Donnerstagstreff

Jeden Donnerstag von 17.30 - 19.00 Uhr treffen sich die BewohnerInnen bei Frau Ines Baumgarten in den Räumen der Ergotherapie im 2. Stock der Budge-Stiftung.

Ines Baumgarten (Mitte) mit Bewohnerinnen. Vor ihnen liegen die selbstgebastelten Formen für Gläser oder Kerzen, die beim Sommerfest auf den Tischen standen.

Der "Bastel- und Spielkreis" besteht seit 10 Jahren als festes Angebot in der Stiftung. Frau Baumgarten ist es wichtig, dass jeder im "Donnerstagstreff" Raum für seine persönlichen Wünsche, Bedürfnisse und Vorlieben findet.

Diese BewohnerInnen spielen leidenschaftlich Rommé mit Steinen.

Über die Jahre hat sich ein sehr persönlicher Kontakt zwischen den TeilnehmerInnen und Frau Baumgarten entwickelt, der sich sehr positiv auf die Gruppenatmosphäre auswirkt.

 

Lesung im Nacht Café

"Lesen ist Kino im Kopf", das ist das Motto von Petra Scheschonka. Sie ist Buchhändlerin und Internatsleiterin in den Schulen des Deutschen Buchhandels. In der Budge-Stiftung betreut sie Donnerstags die hauseigene Bibliothek.

auf dem Foto oben, Frau Scheschonka und Herr Witton.

Am Montag Abend lasen Petra Scheschonka und Dennis Witton aus "84, Charing Cross Road" von Helene Hanff, vor. Die Veranstaltung, zu der zahlreiche BewohnerInnen gekommen waren, fand im Nacht Café statt. Das Café Klatsch öffnet seine Tür immer am Montag Abend von 19.00-21.00 Uhr.

 

 

Jüdisch -christlicher Dialog

Ein Nachmittag mit Ruth Lapide zum Thema:

Zerstrittene Brüder in der Bibel, Jakob und Esau

links im Bild, die Theologin Ruth Lapide mit BewohnerInnen der Stiftung in der Kapelle. 

Frau Lapide ist jüdische Theologin und Historikerin. Im Jahr 200 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. Am 11. April 2003 wurde sie mit dem Hessischen Verdienstorden am Bande geehrt. Seit 2007 ist Frau Lapide Professorin h.c. Sie ist u.a. durch zahlreiche Interviews über biblische Gestalten beim Bayerischen Rundfunk und bei Bibel TV einem breiteren Publikum bekannt geworden.

Frau Lapide ist mit dem "Jüdisch-christlichen Dialog" regelmäßig Gast in der Stiftung.

 

 

Rosl Arnsberg

Rosl Arnsberg feiert in der Budge-Stiftung
 
Im Rahmen einer fröhlichen Feier konnte die Henry und Emma Budge-Stiftung Ihr Vorstandsmitglied Frau Rosl Arnsberg aus Anlass ihres 100. Geburtstages eine angemessene Würdigung zu teil werden lassen.
Im Kreise langjähriger MitarbeiterInnen und auch BewohnerInnen der Stiftung erinnerte der Geschäftsführer Heinz Rauber daran, dass Frau Rosl Arnsberg seit dem Jahre 1978 dem Vorstand angehöre. Den vielen Freundinnen und Freunden der Frau Arnsberg konnte Herr Rauber verdeutlichen, dass die Bewohner der Budge-Stiftung, so z.B. eine garantiert koschere Versorgung und das Angebot religiöser Begleitung dem Wirken von Frau Rosl und Dr. Paul Arnsberg wesentlich geschuldet sei.

Frau Prof. Dr. Birkenfeld, die Vorsitzende der Stiftung zugleich Sozialdezernentin der Stadt Frankfurt war gekommen,um in vertraulichem "Du" eine Wohltäterin zu würdigen.
Bewundernswert sei, so Frau Prof. Dr. Birkenfeld, dass ihr Einsatz stets selbstlos sei, gleich ob es um die Budge-Stiftung oder um Krebskranke in Israel geht. (rechts im Bild Dr. hc Lustiger)

Frau Arnsberg habe aus Anlass ihres 100. Geburtstages erfolgreich um Spenden für die Krebshilfe in Israel geworben. Dank dem Engagement von Rosl Arnsberg und Dr. Paul Arnsberg sei die Budge-Stiftung ein fester Bestandteil jüdisch/christlichen Zusammenlebens in Frankfurt geworden.

Rosl Arnsberg hatte sich Freunde, Bewohner und Bewohnerinnen sowie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Budge-Stiftung eingeladen, um den Geburtstag im Paul-Arnsberg-Saal zu feiern.

Diese Tatsache war es auch die den engen Freund der Jubilarin Dr. h.c. Arno Lustiger betonen ließ, dass er gemeinsam mit Rosl und Dr. Paul Arnsberg den Bau des zweiten Pflegeheimes der Budge Stiftung in den Jahren von 1964 - 1968 vorangetrieben habe. Mut sei erforderlich gewesen, so Dr. h.c. Lustiger weiter, diesen Bau auf Basis der Stiftungsurkunde aus dem Jahre 1920 voranzutreiben. Niemand konnte schließlich wissen, ob dieses Unternehmen so kurz nach dem Schrecken des Holocaust ein Erfolg würde. Mit dem Namen Rosl Arnsberg bleibe der Erfolg der Budge-Stiftung auf ewig verbunden.

Über das wunderbar frische Fischbüffet, welches die Küche der Stiftung vorbereitet hatte, war die Jubilarin - wie die Gäste - höchst erfreut.

Für den Bewohnerbeirat und den Heimbeirat dankte Frau Anni Bober, Frau Rosl Arnsberg, für das Engagement.

 

 



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