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Impressionen vom Sommerfest

Am Sonntag, dem 28. Juni, feierten Bewohner und viele Gäste das diesjährige Sommerfest in der Budge-Stiftung. Auf dem obigen Foto tanzten das "Mainhattan Schwof Ensemble" zur Einstimmung Square Dance. Es gab Kaffee und Kuchen, Würstchen mit Kartoffelsalat, Gemüsespießchen, einen Waffel- und einen Eisstand.
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Die Kutschfahrten machten den Bewohnern ebenso Spaß wie den Kindern. |
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Eine der ältesten Bewohnerinnen, Frau Pieper, mit über hundert Jahren, erfreute sich an den Hühnern, die der Kleintierzuchtverein Sachsenhausen mitgebracht hatte. |
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Zweite von links, Frau Neundorf vom Architekturbüro Bieker, erläuterte den Besuchern, die eigens zum Tag der Architektur in die Stiftung gekommen waren, wie der Raum der Stille entstanden ist. |
Der jüngste Besucher, mit 4 1/2 Monaten war der Urenkel unserer Bewohnerin Frau Bode.
Kochen eine Herzensangelegenheit
Der Geschäftsführer Heinz Rauber hatte den Bewohnern des Wohnbereichs 5 versprochen frische Erdbeermarmelade zu kochen. Jetzt, am 25. Juni, wurde das Versprechen eingelöst. Am frühen morgen hatte der Geschäftsführer auf einem Feld in Hüttenberg 6 Kilo frische, satt rote Erdbeeren gepflückt. Gemeinsam mit Frau Pavica Sulentic-Dobrijevic wurden die Erdbeeren für das Kochen vorbereitet. Im Beisein der Bewohner konnten 3 Kilo Erdbeeren, der Rest hatte bereits allen gemundet, mit 3 Kilo Gelierzucker und einer wohlreichenden, zu einer aromatischen Konfitüre verarbeitet werden.![]() |
Geschäftsführer Heinz Rauber, 2. von rechts mit Bewohnern bei der Zubereitung der Marmelade. |
Direkt aus dem Topf konnten die Bewohner die noch warme Konfitüre naschen. Die Bewohnerinnen erinnerten sich an die Zeiten in der das Einmachen und Zubereiten von Marmelade, Konfitüre und Gelee alljährlich zum festen Bestandteil des sommerlichen Alltags gehörte. Geschäftsführer Heinz Rauber sicherte zu, dass er auch in Zukunft gemeinsam mit den Bewohnern solche Kochaktionen durchführen werde. Nach einer Stunde blieben ein mit Erdbeerkonfitüre besprenkeltes T-Shirt, ein paar Schweißperlen und natürlich Spülhände beim Geschäftsführer zurück, der sich aber mit dem Wunsch auf einen guten Genuss verabschiedetet.
Ehemalige Frankfurter zu Gast
In jedem Jahr läd die Stadt Frankfurt ehemalige Frankfurter jüdischen Glaubens ein, um ihre Heimatstadt zu besuchen. 15 Tage wohnen die "Ehemaligen Frankfurter" als Gäste im Hotel Frankfurter Hof. Der Aufenthalt in Frankfurt ist auch immer mit einem Besuch in der Budge-Stiftung verbunden.![]() |
Rabbiner Steiman, 3. von rechts, begleitete die Gäste vom Hotel zur Stiftung im Bus, um ihnen schon etwas über die Stifter Henry und Emma Budge erzählen zu können. |
Unter den Gästen waren 10 Israelis, die sich freuten, dass in der Stiftung auch Hebräisch gesprochen wird. Die Mehrheit kam aus den Vereinigten Staaten, einige aus Holland. So gab es Führungen in Deutsch, Englisch und Hebräisch. Im Vergleich zu den Gästen aus dem Vorjahr, waren diesmal erstaunlich viele Besucher der deutschen Sprache noch mächtig.
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Der Rabbiner der Stiftung, Andrew Steiman, begrüßte die Gäste im Paul-Arnsberg-Saal, bevor er gemeinsam mit ihnen eine kleine Führung in die Synagoge antrat. |
Den Abschluss des Besuches bildete ein Abendessen gemeinsam mit Bewohnern der Stiftung. Bei Spargel mit glasiertem Kalbsbraten entwickelten sich Gespräche in vielen Sprachen. Gegen 19.00 Uhr endete der Besuch.
Gedenktafel in Bergen-Enkheim
Gedenktafel für die ermordeten Juden in Bergen-Enkheim feierlich im Alten Rathaus im Beisein von Rabbiner und Geschäftsführer der Budge-Stiftung eingeweiht.
Fast dreißig Jahre hat Helmut Ulshöfer aus Bergen sich dafür eingesetzt, dass den ermordeten Juden aus seinem Stadtteil ein Denkmal gewidmet wird. Am Donnerstag, den 18. Juni 2009, war es dann so weit: eine von dem Bildhauer Bernd Fischer gestaltete Tafel mit den Namen der Ermordeten wurde feierlich unter Anteilnahme der Presse und der Öffentlichkeit enthüllt. Die Stadt Frankfurt vertrat Stadtrat Professor Felix Semmelroth, der in seiner Ansprache darauf hinwies, dass diese Erinnerung längst überfällig sei. Die Tafel, mitten im Ort, soll auch zukünftigen Generationen ein sichtbares Zeichen dafür sein, dass Bergen bis zur Nazi-Zeit ein Ort war, in dem Juden „das Herz des Ortes ausmachten“, wie es Helmut Ulshöfer, sichtlich bewegt, ausdrückte – und wenn das einer weiss, dann er: seine jahrzehntelangen Forschungen zu dem Thema sind in dem Werk „Juden in Bergen-Enkheim“ dukumentiert.
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von links, Stadtrat Professor Felix Semmelroth, die ortsansässige Pfarrerin, Kathrin Fuchs, Rabbiner Andrew Steiman von der Budge-Stiftung, Helmut Ulshöfer aus Bergen, Albert Kuhl, Ortsbeiratsmitglied in Bergen-Enkheim |
Die Juden Bergens mussten sich an genau diesem Ort zur Deportation einfinden – genau hier also sahen sie ihre Heimat zum letzten Mal. Ein Grab haben sie nicht, wie Rabbiner Steiman von der Budge-Stiftung aus dem benachbarten Stadtteil Seckbach, bemerkte. Nun haben sie in der Heimat wenigstens ihren „Jad WaSchem“: Denkmal und Namen; im Sinne des Prophpeten Jesaja. Indem ihnen ihre Namen wenigstens auf dem Denkmal wiedergegeben wurden, werden nicht nur sie, sondern wir alle öffentlich gewürdigt – solange es diese Tafel an dieser Stelle geben wird.
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Die ungefähr 50 Menschen, die der Einweihung beiwohnten, reichten sich dann die Hände in einem Kreis um das frisch enthüllte Denkmal herum: als Zeichen dafür, die einst Ausgeschlossen wieder in unsere Mitte zu holen. |
Die ortsansässige Pfarrerin, Kathrin Fuchs, erinnerte danach eindringlich daran, dass das Judentum ebenfalls in das Zentrum christlichen Denkens und Handelns gehört.
Die Feierstunde wurde musikalisch von dem spanischen Klarinettisten Clemente Ferraro begleitet.
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Bildquellen: "gece" |
Am Rande der Feier sprach Heinz Rauber, Geschäftsführer der Henry und Emma Budge-Stiftung, mit Kultur-Stadtrat Semmelroth über das Vorhaben der Budge-Stiftung, ein Denkmal zu errichten für die 23 Bewohner der ehemaligen Budge-Stiftung am Edinger Weg/Dornbusch, die in der Nazi-Zeit ermordet wurden.
Ihre Namen sind dank den Forschungen des Historikers Volker Hütte seit zwei Jahren bekannt.
Allen Opfern ihre Namen zurück zu geben, ist angesichts der Monströsität der Shoah schier unmöglich. Aber alles Mögliche zu tun, um die Namen der Ermordeten zu verewigen, ist das Mindeste, was wir tun können, um sie dem Vergessen zu entreißen.
"Tag der Architektur" - Sommerfest
Budge-Stiftung am Tag der Architektur
Am gleichen Tag, Sonntag, dem 28. Juni, feiern wir unser Sommerfest von 14.30 - 17.30 Uhr. Sie sind herzlich eingeladen.
Raum der Stille – ein Ort für würdevolles Abschiednehmen
Es gibt viele Wege, mit dem Thema Tod und Verlust eines vertrauten Menschen, zu dem man eine persönliche Bindung hatte, umzugehen. In der Frankfurter Henry und Emma Budge Stiftung wurde dafür eigens ein Ort geschaffen, an dem jeder, der möchte, von dem Verstorbenen in einem würdevollen Rahmen auf seine ganz persönliche Weise Abschied nehmen kann. Schon länger beschäftigten sich die Bewohner der Seniorenwohnanlage und ihrer Pflegeeinrichtung, die zur Budge-Stiftung gehört, mit dem Wunsch, einem „Raum der Stille“ Gestalt zu geben. Die Entwicklung des Raumkonzepts und die anschließende Umsetzung war für alle Beteiligten ein außergewöhnliches Pilotprojekt. Durch den von Beginn an offenen, sehr konstruktiven und intensiven Dialog, an dem die Bewohner, der Rabbiner, die Pfarrerin, der Diakon und andere Mitarbeiter des Hauses beteiligt waren, ist es gelungen, die unterschiedlichen Vorstellungen, Ansprüche und Erwartungen aller in Einklang zu bringen. Die auf der Basis der Projektbesprechungen erarbeiteten Gestaltungsentwürfe wurden schließlich einstimmig angenommen und für die Umsetzung frei gegeben.
Im Ergebnis ist ein warmherziger und dennoch neutraler Ort entstanden, der losgelöst von jedweder religiöser Symbolik, eine breite Akzeptanz erfährt. Der Raum steht jedem jederzeit offen – und wird aktiv genutzt. Er bietet auch demjenigen, der in einem hektischen Alltag eine Zuflucht für einen Moment des Innehaltens sucht, einen Kraft spendenden Ruhepol.
www.budge-stiftung.de
Tag der Architektur 2009
Das Gestaltungskonzept für den „Raum der Stille“ überzeugte auch das Auswahlgremium des diesjährigen „Tag der Architektur 2009“. Zusammen mit der „Galerie Gesamtmetall“, einer Planung für eine inhabergeführte Schmuckgalerie, präsentiert das Büro .bieker architekten am 28. Juni damit der interessierten Öffentlichkeit zwei erfolgreich realisierte Projekte.
Frankfurt am Main, Juni 2009
Das Architekturbüro
.bieker architekten wurde 2003 in Frankfurt am Main gegründet. Das Spezialisten-Team um den Unternehmensgründer und Geschäftsführer Architekt Dipl. Ing. Peter Bieker hat sich insbesondere bei Revitalisierungsprojekten und Umbaumaßnahmen von Bürobestandsgebäuden bundesweit einen Namen gemacht. Zu den regelmäßigen Auftraggebern des Planungsbüros zählen in- und ausländische Banken, internationale Investoren und Developer sowie namhafte Nutzer, die das Architekturbüro mit ihren Mieterausbauten beauftragen. www.bieker-architekten.de.
"Rödelheimer Neuner"
Am Freitag, dem 19. Juni feierte Frau Gusti Kärcher eine langjährige ehrenamtliche Helferin in der Budge-Stiftung, ihren 70. Geburtstag im Paul-Arnsberg-Saal. Ihre Familie und Bewohner der Stiftung waren eingeladen. Sie hatte sich "mindestens 10 Männer, die für sie singen" gewünscht.So kamen 15 Männer des heutigen "Rödelheimer Neuner" auf der Bühne zusammen um ihr Repertoire wie Schlager, Evergreens, Gospels und Frankfurter Lieder zu präsentieren.
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rechts, Gusti Kärcher, mit den Enkeltöchtern ihrer Schwester, die im Anschluss an das Programm noch ein Ständchen brachten |
Die Küche der Stiftung hatte für die anschließende Feier die Tische sehr schön in Blau eingedeckt.
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1923 fanden sich musikbegeisterte junge Männer in Frankfurt-Rödelheim zusammen um den mehrstimmigen Gesang zu pflegen. Auf der Bühne der heutige Chor. |
Chor Camarata bedankt sich
Sehr geeherte Freunde aus BUDGE-STIFTUNG,wir wollten fur schone Zeit in Eure Haus noch einmal bedanken.
Schade, das Zeit fur Treffen war sehr kurz.
Wir wunschen Euch alles Gute.
Viele Grusse aus I³awa
Honorata Cybula und chor "Camerata"
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Einladung
"Der Bergen-Enkheimer"
Die Zeitung "Der Bergen-Enkheimer" berichtete in seinem Artikel von dem Riedschüler Peter Vornhagen, der wie andere Schüler auch, im Unterrichtsfach Ehrenamt, engagiert ist. Seit 2008 verbringt er jeden Mittwochnachmittag für zwei bis drei Stunden in der Budge-Stiftung. Er betreut dort Bewohner mit anderen jungen Menschen, wie Zivildienstleistenden, zusammen.![]() | Zeitungsartikel vom 10. Juni im "Bergen-Enkheimer" |
Auf dem Zeitungsfoto ist Peter Vornhagen beim Spaziergang mit Heinz Gärtner, dem Heimbeiratsvorsitzenden der Stiftung.
Theatergruppe/ Musterschule
Die Theatergruppe der Musterschule zeigte am Donnerstagabend, dem 18. Juni, im Fetssaal der Stiftung "Play Strindberg" "Eine jede Ehe züchtet Mordgedanken..." frei nach Friedrich Dürrenmatt.![]() | Alice zwischen ihrem Ehemann Edgar und ihrer Jugendliebe Kurt. |
Dürrenmatt sieht 1948 Strindbergs Totentanz. Er arbeitet das Stück 1968/69 um, so wird aus der "bürgerlichen Ehetragödie" eine "Komödie der bürgerlichen Ehetragödie".
Flohmarkt eröffnet

Flohmarkt eröffnet
Mit viel Eigeninitiative und einer guten Portion Hartnäckigkeit haben unsere Mitarbeiterinnen, Frau Hannelore Balb, Frau Elke Sünder und Frau Angelika Schulz, die Einrichtung eines kleinen Flohmarktes durch- und umgesetzt.
In einem Nebenraum der Bewohnerverwaltung wurde, durch die genannten Mitarbeiterinnen, Raum geschaffen und die Geschäftsführung vor vollendete Tatsachen gestellt.
Gerne eröffnete Herr Rauber am heutigen Tage mit Bewohnern und den motivierten Flohmarkt-Betreiberinnen das neue Angebot des Hauses.
Erste Bewohner zeigten sich erfreut über das vielfältige Angebot, das auch gerne von Angehörigen und Gästen der Stiftung in Anspruch genommen werden darf.
Der Erlös des Flohmarktes wird in den Bewohnerbetreuungsfond eingezahlt.
Öffnungszeiten: Mittwoch von 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Donnerstag von 13:30 Uhr bis 14:30 Uhr
Ausflug des Pflegeheimes
25 Jahre Einladung des Kleintierzuchtvereins Sachsenhausen 1894 e.V.
Seit 25 Jahren hält uns der Verein die Treue und lädt die Bewohner des Pflegeheims
jedes Jahr traditionell an Fronleichnam an die liebevoll gedeckte Kaffeetafel zu Kaffee, Kuchen und anderen Leckereien ein.
Bei einem anschließenden Rundgang durch die Anlage zeigten uns die Vereinsmitglieder die verschiedenen Kleintiere, die sie liebevoll hegen und pflegen.
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Bei Kaffee und Kuchen unter dem Zeltdach |
In den 25 Jahren hat sich ein familiäres Verhältnis zueinander entwickelt, die Bewohner fragen schon lange vor dem Ausflug nach, ob sie daran teilnehmen können.
Trotz des unbeständigen Wetters machten sich die Bewohner und ihre Betreuer auf den Weg zum KTZV, um wie jedes Jahr miteinander einen schönen Nachmittag zu verbringen.
1984 kam von dem Ehrenmitglied Rudi Fischer die Anregung, die Bewohner der
H. u. E. Budge- Stiftung auf dem Vereinsgelände mit Kaffee und Kuchen zu bewirten.
Er lud damals seine Mutter die in der Budge-Stiftung lebte, zum Kaffeetrinken auf das Vereinsgelände ein und fragte sich, ob er nicht auch andere Senioren aus dem Heim einladen sollte um ihnen eine Freude zu machen.
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Wer hätte damals geglaubt, dass aus diesem netten „ Kaffeeplausch“ eine liebe Tradition wird. Ausgerichtet wird seit 25 Jahren unser Treffen von den Ehepaaren Geisler, Schmidt und Fischer. Der KTZV unterstützt seit einiger Zeit durch Volieren, die er zur Verfügung stellt, das Stadttaubenprojekt der Stadt Frankfurt a. M.. Dadurch hat der Verein neue Mitglieder gewonnen, die auch gerne die gute Tradition unterstützen. |
In der Festansprache von Frau Annette Ritz, Budge- Stiftung, und dem Vorsitzenden
Herrn Karrasch wurde deutlich, wie verbunden man einander ist und sich auf das Fortsetzen
der guten Tradition in den nächsten 25 Jahren freut.
Als Dankeschön wurden eine Hortensie und ein Gutschein zum festlichen Abendessen in der H. u. E. Budge-Stiftung überreicht.
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Der KTZV feiert dieses Jahr noch weitere Jubiläen, nämlich sein 115.jähriges Bestehen und 40 Jahre seinen Standort auf dem Gelände des Speckwegs.
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Artikel über Pessach
In dem Artikel der Zeitschrift Versorgungsmanagement heißt es unter anderem:
Küchenleiter Swen Groß kauft für das Pessach-Fest spezielle Seder-Produkte. Dazu gehört ungesäuertes Brot (Mazza). Für den Kücheneliter und sein eingespieltes Team bedeuten die beiden Seder-Abende einen n icht zu unterschätzenden Aufwand. Die jüdischenSpeisegesetze verlangen zum einen den Einkauf spezieller Seder-Produkte, zum anderen müssen alle verwendeten Küchenutensilien bis hin zu Tellern und Besteck nach festgelegten Vorschriftengereinigt und damit koscher gemacht werden.
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Auf den Seder-Tellern sind rituelle Speisen angerichtet. Das Foto zeigt Herrn Groß, Wirtschaftsleitung der Küche. |
Chor Camarata
Am Freitag, dem 12. Juni war der polnische Chor Camarata zu Gast in der Budge-Stiftung. Der stimmgewaltige Chor hatte bereits Auftritte in Litauen, Schweden, Östereich, Italien, Vatikan, England, Frankreich, Spanien, Schweiz, Tschechische Republik, Deutschland und Mallorca.![]() |
Die Bewohner und Gäste waren begeistert von den Liedern, die in verschiedenen Sprachen gesungen wurden. |
Der Chor wurde 1986 in Ilawa (Polen) gegründet und besteht aus Einwohnern, von Ilawa und Umgebung. Ein großer Teil der Chormitglieder sind Jugendliche, Lehrlinge und Studenten aus Ilawa.
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Forschungsprojekt
Die Budge-Stiftung ist in ein Forschungsprojekt der Fachhochschule Frankfurt, hier im Bereich Klinische Psychologie, einbezogen.Die Projektleiterin, Frau Prof. Ilka Quindeau, hatte dieser Tage die am Projekt der Erforschung von Kriegstraumata beteiligten Einrichtungen zu einer Projektbesprechung eingeladen.
Das Projekt wendet sich an Menschen, die zwischen 1930 und 1945 geboren sind, da, so Frau Prof. Quindeau, in diesen Jahrgängen vermutet werden darf, dass diese Menschen nicht mehr aktiv in die Verbrechen der Nationalsozialisten involviert waren, jedoch noch unter den Verbrechen gelitten haben.
Frau Prof. Quindeau geht davon aus, dass circa 5% der Menschen, die älter als 65 Jahre sind, unter behandlungsbedürftigen Störungen infolge unverarbeiteter Kriegs- und Verfolgungserlebnissen leidet. Da die meisten Menschen unmittelbar nach den erlittenen traumatischen Erlebnissen keine psychologische Therapien in Anspruch nehmen konnten, treten frühe Traumata oft erst im Alter auf, wenn eine intensive Lebensbilanz gezogen wird.
Die Budge-Stiftung, so ihr Geschäftsführer Heinz Rauber, ist sehr an diesem auf 3 Jahre angelegtem Forschungsprojekt interessiert. Betreuungskonzepte für diesen Personenkreis könnten am Ende des Projektes zur Hilfestellung für Pflegeeinrichtungen entwickelt werden.
101. Geburtstag von Frau Rosl Arnsberg
Frau Rosl Arnsberg kann bei bester Gesundheit ihren 101. Geburtstag am heutigen 2. Juni feiern. Noch immer ist Frau Arnsberg amtierendes Vorstandsmitglied der Budge-Stiftung. Sie versäumt keine Sitzung des Vorstandes. Stets trägt sie mit ihren Beiträgen zum Gelingen des Zusammenlebens von Juden und Christen bei.
Rosl Arnsberg liebt gelbe Teerosen. Wir haben eine handgemalte Glückwunschkarte mit diesem Motiv anfertigen lassen und einen Blumengruss überbracht.
Stiftungsdirektor Heinz Rauber gratulierte mit einem Zitat aus dem Werk des amerikanischen Schriftstellers Henry D. Thoreau, der sein Leben mit folgenden Worten bilanzierte: "Mein Leben selbst war mein Vergnügen und verlor seine Neuheit niemals."
Wir wünschen und hoffen, dass Frau Arnsberg noch viel Zeit bei bester Gesundheit und Lebensfreude vergönnt sein mögen.







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