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Ortsbeiratssitzung in der Stiftung

Am Montag, dem 27. Juni fand die 43. Sitzung des Ortsbeirates 11 ( Fechenheim-Riederwald-Seckbach) im Festsaal der Budge-Stiftung statt.
Auf dem Bild sehen Sie (stehend) den Geschäftsführer der Stiftung, Heinz Rauber, der die Mitglieder und Stadtverordneten begrüßt. Herr Rauber stellte die Stiftung vor und betonte, wie wichtig es sei im Stadtteil zusammen zu arbeiten. Gleichzeitig lud er die Mitglieder ein wieder zu kommen.
Einweihung des Paul-Arnsberg-Platzes
Heute am 21. Juni - Sommeranfang - wurde bei strahlendem Sonnenschein der Paul-Arnsberg-Platz eingeweiht. Frau Arnsberg mit Tochter und Sohn, der heute erst aus Israel angereist war, nahmen an den Feierlichkeiten teil.


Auch einige Bewohner der Budge-Stiftung waren trotz großer Hitze gekommen.
Info unterhaltspflichtige Angehörige
Information für unterhaltspflichtige Angehörige
Für viele unserer Bewohner und deren Angehörige ist das jüngste Urteil des Bundesverfassungsgerichtes in Karlsruhe zur Unterhaltspflicht im Falle der Unterbringung eines Pflegebedürftigen in einer Pflegeeinrichtung wie unserem Hause von großer Bedeutung.
Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass Kinder für ihre pflegebedürftigen Eltern einstehen müssen und dabei zugleich festgestellt, dass Unterhalt nur im Rahmen vertretbarer Grenzen gezahlt werden muss. Immer wieder werden wir gefragt, in welcher Höhe Unterhalt für die hier lebenden Väter und Mütter durch die Kinder zu zahlen sei. Eine pauschale Antwort lässt sich darauf nicht geben, da stets individuell geprüft wird, in welcher Höhe die Unterhaltspflicht gegeben ist. Das örtliche Sozialamt prüft die Angaben der Unterhaltspflichtigen. Grundsätzlich gilt, dass der Lebensunterhalt der eigenen Familie nicht durch die Heranziehung zum Unterhalt, also zu Begleichung der Pflegeheimrechnung, gefährdet werden darf.
Die nachstehende Modellrechnung kann Ihnen einen Anhaltspunkt für die Einschätzung Ihrer Situation geben. Gerne beantworten wir weitere Fragen.
Was Kinder für ihre Eltern zahlen müssen:
Beispiel für eine Familie mit zwei Kindern und dem Mann als Alleinverdiener
| Nettoeinkommen im Monat | 2500 Euro |
3500 Euro |
| Unterhalt für Kind, 12 Jahre alt | -414 Euro |
-414 Euro |
| Unterhalt für Kind, 7 Jahre alt | -351 Euro |
-351 Euro |
| Kreditrate für das Haus | -500 Euro |
-500 Euro |
| Altersvorsorge (Lebensversicherung) | -200 Euro |
-200 Euro |
| Sonstige Versicherungen | -100 Euro |
-100 Euro |
| Mietersparnis des Pflegefalls | + 500 Euro |
+ 500 Euro |
| Bereinigtes Einkommen | 1435 Euro |
2435 Euro |
| Fahrten zum Arbeitsplatz | - 100 Euro |
- 100 Euro |
| Selbstbehalt | -1250 Euro |
-1250 Euro |
| Unterhalt für nicht berufstätige Frau | - 770 Euro |
- 770 Euro |
| Zwischensumme | - 685 Euro |
315 Euro |
| davon die Hälfte | -157,50 |
|
| Zu zahlender Unterhalt | 0 Euro |
157,50 Euro |
Quelle: Eigene Rechnung „Düsseldorfer Tabelle“
Heinz Rauber, Geschäftsführer
Paul-Arnsberg-Platz
Paul-Arnsberg-Platz im Ostend
Gemeinsam mit unserem langjährigen Vorstandsmitglied Frau Rosl Arnsberg freuen wir uns in der Henry und Emma Budge-Stiftung darüber, dass die Stadt Frankfurt das Gelände des Landwirtschaftlichen Vereins im Frankfurter Ostend in einen Paul-Arnsberg-Platz umgestaltet hat.
Paul Arnsberg gehörte viele Jahre dem Stiftungsvorstand in verantwortlicher Position an und war maßgeblich am Wiederaufbau der Henry und Emma Budge-Stiftung nach dem zweiten Weltkrieg und der Shoa beteiligt. Der früh verstorbenen Herr Paul Arnsberg hat sich durch seine publizistischen Tätigkeiten bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) und verschiedenen Rundfunkanstalten Renommee und Anerkennung erworben.
Vielfach erhielt er für seine publizistischen Arbeiten hohe Auszeichnungen, so 1975 die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
Herr Paul Arnsberg hat im Jahre 1978 die Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt verliehen bekommen.
Sein engagiertes Wirken in der jüdischen Gemeinde wurde im Jahre 1977 mit dem Ehrensiegel der jüdischen Gemeinde gewürdigt.
Die Budge-Stiftung nimmt diese öffentliche Feierstunde zum Anlass mit einer Delegation bei der Namensgebung anwesend zu sein.
Heinz Rauber, Geschäftsführer
"...mehr Fleischwurst für Alle"
Regelmäßig führt der Sozialdienst unseres Pflegeheims eine Befragung unserer Bewohner zur Verköstigung und deren Qualität durch. Diesmal stand im Mittelpunkt der Befragung ob die im Hause angebotenen Essenszeiten als positiv bewertet werden.
Von 134 Bewohnern haben 68 Bewohner an der Befragung teilgenommen. Fast 95 %, also 65 Bewohner, finden die zeitliche Lage der Mahlzeiten richtig.
In diesem Zusammenhang erwähnen wir, dass wir bemüht sind das Mittagessen um 12.00 Uhr zu reichen und das Abendessen um 18.00 Uhr.
Bezüglich des Abendessens haben wir unsere Servicequalität verbessert. In zwei Wohn-bereichen (WB 7 und WB 6) wird das Abendbrot vor Ort frisch für die Bewohner zubereitet. Dies ist auf breite Zustimmung gestoßen. Sobald wir das nötige Personal gefunden haben, werden wir auch in den Wohnbereichen 5 und 4 das Abendbrot frisch zubereiten.
Die Qualität und Quantität des Essens wurde von den Befragten übereinstimmend gelobt.
Ungewöhnliche Wünsche, so z.B. „mehr Fleischwurst für Alle“, werden von unseren Bewohnern gern vorgetragen und finden auch Beachtung.
Heinz Rauber, Geschäftsführer

