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Schülerkonzert
Am Mittwoch, dem 27. Mai erfreuten Schüler des Frankfurter Tonkünstlerbundes Bewohner und Gäste mit ihrem Auftritt im Festsaal der Stiftung. Das Projekt lief unter dem Motto: Kinder musizieren mit ihren Eltern.![]() |
Auf der Bühne u.a. Luca und seine Mutter Heike Haida, Sebastian mit seiner Mutter Silvia Reitermann und Maarten mit seinem Vater Christof Strohkark. Luca war mit sechs Jahren der jüngste Teilnehmer mit seiner Klarinette. Die Lehrerin ist Frau Uta-Mirjam Theilen. |
Tag der Architektur 2009
Zum 15. Mal präsentieren Architekten in Hessen Ihre Bauten. Erstmals wird die Budge-Stiftung mit dem "Raum der Stille", geplant von bieker-architekten in Frankfurt, die landesweit gezeigten Bauten bereichern.Der "Raum der Stille" ist ein Ort des Abschiedes, der angemessen und würdevollen Trauer, des kontemplativen Versinkens in Andacht.
Der Gedanke: Von einem Verstorbenen losgelöst Abschied nehmen zu können. Die Idee: Dafür im Haus der Budge-Stiftung einen Ort zu gestalten, frei von religiöser Symbolik. Der Anspruch: Ruhe, Klarheit und Geborgenheit zu vermitteln. Die Umsetzung: Es gibt keine Begrenzungen, Tageslicht wird gefiltert, das Farbkonzept abstrahiert die vier Naturelemente. Verschiedene Funktionsbereiche können miteinander verbunden oder voneinander getrennt werden und ermöglichen somit eine flexible Raumorganisation.
Das aktuelle Programm für den "Tag der Architektur 2009 finden Sie unter www.akh-tda.de. Dort auf Seite 218/219 finden Sie eine Beschreibung des ausgewählten Projektes. An dieser Stelle werden wir Ihnen noch die Möglichkeit des Besuches am 28. Juni 2009 in unserem Hause bekannt geben. An diesem Tag stehen Ihnen die Architekten für Gespräche zur Verfügung.
Frau Papadopoulo
Frau Olga Papadopoulo verabschiedet
Am 65. Geburtstag haben die Kolleginnen und Kollegen unserer Mitarbeiterin, Frau Olga Papadopoulo, einen warmherzigen und fröhlichen Abschied bereitet. Bei einem gutem Essen und Gesang entstand eine leicht wehmütige Stimmung.
Frau Papadopoulo war 12 Jahre in unserem Hause im Pflegedienst tätig.
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Der Geschäftsführer, Heinz Rauber, dankte mit einem bunten Blumenstrauß für die Mitarbeit. |
Erfreut zeigte sich der Geschäftsführer, dass Frau Papadopoulo weiter als regelmäßige Aushilfe in der Budge-Stiftung tätig bleiben wolle. Dies beweise, dass sie sich hier wohlgefühlt und gerne hier gearbeitet habe.
So bleiben soziale Kontakte sowohl zu den Kolleginnen und Kollegen als auch zu den Bewohnerinnen und Bewohnern erhalten. Vor diesem Hintergrund bedeuten die "weißen Rosen aus Athen" nur einen Abschied von der vollen Erwerbstätigkeit und nicht den Abschied von unserem Hause.
Nachtcafé
Die Bewohner der Budge-Stiftung haben das Angebot am Montag Abend gut angenommen. Am 25. Mai treffen sich die Nachtcafébesucher ausnahmsweise im Paul-Arnsberg-Saal zu "Liesken Puderbach", mit Chansons und Liedern aus dem Berliner "Milljöh", gesungen von Ingrid Enns-Heinemann.![]() |
Gemütliches Miteinander gibt es immer Montags Abends ab 19.00 Uhr im Nachtcafé. |
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Marco Gebert, der Gastgeber des Nachtcafés mit einer Bewohnerin. |
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Der Pianist Joachim Reichel ist häufig Gast der Budge-Stiftung. Am Montag, dem 18. Mai spielte er für die Gäste des Nachtcafés. |
Im Geist Yanans
Eine Scenische Lesung aus Selbstzeugnissen von Dr. Magdalena Robitscher-Hahn, eine ehemalige Bewohnerin der Budge-Stiftung. Sie war Emigrantin, Humanistin und Ärztin in China, bevor sie zurück in Deutschland 1977 in Frankfurt starb. Die Bewohner der Stiftung hörten an diesem Dienstag sehr aufmerksam Auszügen aus der einzigartigen Lebensgeschichte der Frau Dr. Robitscher-Hahn.![]() |
links am Tisch, Melanie Mai mit Petra Scheschonka, die aus einem Brief las den Frau Dr. Robitscher-Hahn aus Shanghai an ihren in Amerika lebenden Sohn schrieb. |
Die meisten jüdischen Emigranten haben eine solch einzigartige Lebensgeschichte, auch eben die jüdischen Bewohner der Stiftung. Einige davon haben wir schon veröffentlicht in der Hauszeitung, andere Geschichten finden sich im Historischen Museum in Frankfurt in der "Bibliothek der Alten".
Dokumentarfilm
Die Frankfurter Neue Presse schrieb am 16. Mai in der Vorankündigung:
Dokumentarfilm zeigt die Flucht der Juden nach Shanghai; ... der 1998 entstandene Streifen "Zuflucht in Shanghai" mit Barbara Sukowa, dokumentiert und registriert die jüdische Emigration nach Shanghai mit noch nie öffentlich gezeigtem Material aus den 30er und 40er Jahren, Zitate aus bewegenden Briefen und Schriften von Flüchtlingen, Wochenschauen, Geheimberichten sowie durch viele Interviews mit Zeitzeugen.
Europawahl in der Stiftung
Am Donnerstag, dem 7. Juni 2009 finden in Deutschland die Wahlen zum europäischen Parlament statt. Die Budge-Stiftung ist an diesem Tag Wahllokal für den angrenzenden Stadtteil Seckbach. Das Wahllokal ist von 8.00 - 18.00 Uhr geöffnet.
Für unsere Bewohner besteht so die Möglichkeit auf die Briefwahl zu verzichten. Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Bewohner ihr Wahlrecht in Anspruch nehmen würden.
"B`nai B`rith goes Budge"
Am Sonntag, dem 17. Mai, war B`nai B`rith bereits zum zweiten Mal Gast in der Budge-Stiftung. Viele Gäste, Schwestern und Brüder der Loge, sowie Bewohnerinnen und Bewohner, die zum Teil selbst der Loge angehörten, waren gekommen um einen musikalischen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen zu verbringen.![]() | Herr Ralph Hofmann, am Rednerpult, bedankte sich für die Gastfreundschaft in der Budge-Stiftung, bei Geschäftsführer Heinz Rauber. |
B`nai B`rith (hebräisch: Söhne des Bundes) ist eine jüdische Organisation, die 1843 in New York als geheime Loge von zwölf jüdischen Einwanderern aus Deutschland gegründet wurde und sich der Toleranz, Humanität und Wohlfahrt widmet. Zur Zeit gibt es rund 500.000 organisierte Mitglieder in ca. 60 Staaten.
![]() | Frau Tina Delavre, am Pult, führte die Bewohner und Logengäste in das Programm ein. |
![]() | Die Sopranistin Galina Jagniatinska wurde am Klavier begleitet von Leonik Brusilovskij. Beide Künstler kommen aus Sankt Petersburg. |
Projekt
Das Projekt "Erinnern und Gedenken" macht Fortschritte.Mittlerweile hat die Arbeitsgruppe "Erinnern und Gedenken", die sich mit der Gestaltung eines Mahnmals oder einer Gedenkstätte an die ermordeten jüdischen Bewohner der Budge-Stiftung befasst und getagt. Inzwischen zeichnet sich ab,dass ein gestaltetes Denkmal im Aussenbereich des Stiftungsgebäudes erstellt werden soll. Unstreitig ist ferner, dass eine begleitende Broschüre erstellt werden soll. Noch nicht abschließend geklärt wurde, ob im Innern unseres Hauses an prominenter Stelle auch eine Gedenktafel an die Ermordeten erinnern soll.
![]() | von links, Jutta Gällweiler, Heinz Rauber, Volker Hütte, Holger Friedrich, Diakon Reuter, Michael Dietrich und Prof. Hebel |
In der Zeit von 1939 bis 1942 wurden insgesamt sechszehn jüdische Bewohner der Budge-Stiftung in den Konzentrationslagern der Nazis ermordet. Sechs Bewohner begingen angesichts des drohenden Mordens in den entwürdigenden Konzentrationslagern Selbstmord.
![]() | Mitglieder des Bewohnerbeirates. |
Das oberste Ziel des Mahnmales für die Gedenkstätte ist es, die Namen der Toten vor dem Vergessen zu bewahren, betonte der Geschäftsführer Heinz Rauber. Die Arbeitsgruppe hat sich noch nicht auf die äußere Gestaltung geeinigt. Sie befindet sich in einem lebendigen Dialog, der von großem persönlichen Respekt aller Teilnehmer getragen wird, sagte Heinz Rauber abschließend.
Neuer Pflegedienstleiter
Liebe Bewohnerinnen, Bewohner, Kolleginnen und Kollegen der Budge-Stiftung, seit dem 1.Mai 2009 habe ich die Stelle der Pflegedienstleitung im Pflegeheim der Stiftung angetreten. Mein Name ist Stefan Gehrmann, ich bin 44 Jahre alt und evangelisch. Seit 1987 arbeite ich in der Altenpflege.![]() |
Angefangen habe ich als Zivildienstleistender in einem Seniorenheim in Hagen in Nordrhein-Westfalen. In Hagen bin ich auch geboren und aufgewachsen. Nach meiner Ausbildung zum Altenpfleger begann ich eine Stelle in Weiterstadt und zog nach Hessen. Zuletzt arbeitete ich einige Jahre in einem Alten- und Pflegeheim in Bad Homburg im Taunus als Pflegedienstleitung. Ich wohne in Offenbach, habe eine Tochter, die 15 Jahre alt ist und einen Sohn, der Ende des Monats 13 Jahre alt wird. Auf die neue Aufgabe freue ich mich und wünsche mir einen offenen, freundlichen aber auch respektvollen Umgang miteinander.
Ihr Stefan Gehrmann
Wir für Euch
Die Seniorentheatergruppe der Budge-Stiftung "Wir für Euch" unter der Regie von Helga Heise (Marimotz) besteht seit dem Frühjahr 2008. Am Mittwoch, dem 13. Mai hatten zahlreiche Bewohner und Gäste der Stiftung das Vergnügen einen 2. Theaternachmittag zu erleben.![]() |
Die Mitwirkenden von links, Frau Laub, Frau Ullrich, Frau Heise (Regie) und Herr Herr Kabisch |
Bei fröhlicher Stimmung wurden Gedichte und Sketche von Loriot, Franziska Polanski, Herman Krause, Eugen Roth, Wilhelm Busch und Claudia Schlenger vorgetragen.
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Das neue Mitglied der Theatergruppe,Frau Ullrich, fragte telefonisch nach der Gewähr ihres Lottogewinns. An dieser Stelle würden sich die Mitglieder und auch Frau Heise freune, wenn es bald "Zuwachs" in der Gruppe gibt. Herr Kabisch würde sich zwischen den Damen gerne noch einen Herren wünschen. |
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Zum Ende der vergnüglichen Stunde (Leider konnte Frau Hecht, ein weiteres Mitglied der Gruppe nicht teilnehmen), gaben die Bewohnerin Frau Bober, 2. von rechts, und Frau Gällweiler, ganz rechts, die Sekretärin der Geschäftsleitung, kleine Präsente an die Schauspieler. |
72-Stunden Aktion
72-Stunden-Aktion: Jugendclub Hl. Kreuz aus Bergen-Enkheim in der Henry und Emma Budge-Stiftung.
Die Aktion wird von dem Bund der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) bundesweit zum vierten Mal veranstaltet. Das Motto der dreitägigen Aktion lautet „Uns schickt der Himmel“. Gestartet wurde die Aktion am Donnerstag den 7.05.09 um 17.07 Uhr, sie endete am Sonntag um 17.07 Uhr. Die Gruppen wussten vor Beginn noch nicht, in welchem Projekt sie eingeteilt werden. Die Jugendlichen leisteten ein hohes Maß an ehrenamtlicher Arbeit. Unterstützung erhielten sie u.a. von der Stadt, der Kirche, der Polytechnischen Gesellschaft und dem Hessischen Rundfunk.
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Lieder, die gewünscht wurden: „Der kleine grüne Kaktus“ (Lieblingslied von Frau Klumpp und “The Lion Sleeps Tonight"
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In der Henry und Emma Budge-Stiftung engagierte sich der Jugendclub Hl. Kreuz aus Bergen –Enkheim. Die insgesamt 19 Jugendlichen und jungen Erwachsenen wurden zuvor mit den Besonderheiten des Hauses bekannt gemacht, nahmen an dem jüdischen Gottesdienst teil und verschafften sich einen umfassenden Eindruck ihres Aktionsortes. Sie bereiteten selbständig zwei Musikstücke und ein kleines Schauspiel vor, welche zur großen Freude der Bewohnerinnen und der Bewohner des Pflegeheimes auf allen 4 Wohnbereichen aufgeführt wurden. Für die Kostüme, die für das Schauspiel mit dem Titel „Die Schweinskartoffeln“ gebraucht wurden, starteten die Akteure einen bundesweiten Hilferuf über HR3.
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Nach ihrem Auftritt im Pflegeheim sangen die jungen Leute noch vor der Cafeteria und begeisterten auch dort zahlreiche Menschen. |
88. Geburtstag im Pflegeheim
Frau Helene Engels feierte ihren 88. Geburtstag am 20. April auf dem Wohnbereich 6 des Pflegeheimes. Es war ihr Wunsch mit Bewohnerinnen und Bewohnern diesen Tag zu verbringen. Gespielt wurden alte "Schlager", die für eine tolle Stimmung sorgten. Für die Geburtstagsgäste gab Kaffee und Kuchen.![]() |
Frau Engels mit weisser Bluse umgeben von Gästen und ihrem Musiker. |
Frau Engels wird im Juli zehn Jahre in der Budge-Stiftung sein.
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Frau Engels mit Herrn Peter Spielmann, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Stiftung. |
Musikalischer Nachmittag
Das Kammerorchester "Crescendo" unter der Leitung von Frau Katharina Mai-Kümmel bescherte an diesem Dienstag den Bewohnern und Gästen der Budge-Stiftung einen wunderbaren musikalischen Nachmittag im Festsaal. Das Programm begann mit Georg Friedrich Händel`s "Concerto grosso op. 6,1". In diesem Jahr, vor 250 Jahren starb der Komponist in London.![]() |
Das Kammerorchester spielte mit 25 Instrumenten, einem Alphorn, 1 Klavier, 1 Fagott, 1 Kontrabass, 3 Flöten, 3 Violoncello, 2 Viola und 13 Violinen. |
Seit 2004 probt das Kammerorchester alle 14 Tage im Festsaal der Stiftung öffentlich. Als Geschenk gibt das Orchester einmal jährlich ein Konzert in der Stiftung. Frau Mai-Kümmel, die Dirigentin, wirbt immer um neue Mitglieder, einige der Orchestermitglieder sind bereits über 80 Jahre alt. "Wenn man Musik macht, wird man alt" ist die Devise von Frau Mai-Kümmel.
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Mitglied des Orchesters, und bei jeder Probe dabei, ist Dackel "Derrick". Er ist zwar mittlerweile blind, aber offensichtlich sehr musikalisch und liegt friedlich unter dem Stuhl seines Frauchens. |
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Vor der Aufführung stärkten sich die Mitglieder des Orchesters, ebenso wie Bewohner und Gäste bei Kaffee und Kuchen an frühlingshaften gelb eingedeckten Tischen mit weissen Freesien. |
Vorankündigung: IM GEIST YANANS am 19. Mai
IM GEIST YANANS
Szenische Lesung aus Selbstzeugnissen von Dr. Magdalena Robitscher – Hahn Emigrantin, Humanistin, Ärztin in China und ehemalige Bewohnerin der Budge-Stiftung
Dr. Magdalena Robitscher - Hahns Lebensgeschichte ist einzigartig - wie die der meisten jüdischen Emigranten auf der Flucht vor den Nationalsozialisten.
Die 1899 in Karlsbad, Böhmen geborene Zahnärztin und Antifaschistin findet nach ihrem Exil in Kuba und Bolivien, wo sie mit ihrem Sohn überlebt, nach dem Zweiten Weltkrieg keine Aufnahme in ihrem Heimatland. Als deutschsprachiger Jüdin verweigert ihr die Tschechoslowakei die Staatsbürgerschaft.
So geht sie 1946 im Auftrag der amerikanischen Hilfsorganisation UNRRA, der Verwaltung für Hilfe und Wiederaufbau der Vereinten Nationen, nach China, einem vom Bürgerkrieg zerrissenen Land. In Yanan, Nordchina, dem Zentrum der kommunistischen Regierung, eröffnet sie eine Zahnklinik und behandelt auch Mao Zedong. In diesem „Mekka der patriotischen chinesischen Jugend“ begegnet ihr ein Erneuerungswille und Pioniergeist, der sie zutiefst beeindruckt.
In Briefen an ihren in Amerika lebenden Sohn, in Gedichten und Selbstzeugnissen schildert Dr. Robitscher-Hahn eindrucksvoll ihre Erlebnisse während der Evakuierung ihres Hospitals in die Berge, ihre Nähe zu den bedürftigen Menschen. Nach vollendeter Arbeit entschliesst sie sich Ende 1947 zur Rückkehr nach Prag. Trotz der Empfehlungsschreiben chinesischer Kommunisten wird sie weiterhin als unerwünschte deutschsprachige Jüdin diskriminiert. Nach schwerer Erkrankung wird sie nur in Hilfsdiensten und im Grenzgebiet beschäftigt.
Nach dem Einmarsch sowjetischer Truppen 1968 geht sie in die Bundesrepublik und findet Aufnahme in der Henry- und Emma Budge-Stiftung. Sie stellt wieder Kontakt zu ihren chinesischen Freunden und Mitarbeitern her und schreibt ihre Erlebnisse nieder. Kurz vor Antritt einer China-Reise, auf Einladung der chinesischen Regierung, stirbt Dr. Robitscher-Hahn 1977 in Frankfurt am Main.
Ihre Erinnerungen wurden 1980 unter dem Titel „Im Geist Yanans“ von dem Sinologen und heutigem Ostasien-Korrespondent der „Welt“, Johnny Erling, herausgegeben.























