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Landfrauen zu Gast
Eine Delegation des Landfrauenvereins Bergen-Enkheim war zu Gast in der Budge-Stiftung. Bei Kaffee und Kuchen konnte der Geschäftsführer Heinz Rauber den Frauen aus Bergen-Enkheim einen tiefen Einblick in die Geschichte der Stiftung vermitteln.![]() |
Verblüfft zeigten sich die Besucherinnen über die Tatsache, dass das durchschnittliche Aufnahmealter in der Budge-Stiftung jenseits des 85. Lebensjahres liege. |
Am Beispiel der Neuaufnahme eines Ehepaares vom heutigen Tage, so Heinz Rauber, beweise sich, daß viele Menschen bis ins wirklich hohe Alter selbstbestimmt zu Hause leben können. Der 96-jährige ältere Herr und seine 93-jährige Ehefrau haben im Interesse einer würdevollen letzten Lebensphase die sie angstfrei verbringen wollen, den Weg in die Budge-Stiftung gefunden.
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Gäste und Mitarbeiter waren sich am Ende darüber einig, dass verlässliche Pflegeeinrichtungen eine sozialpolitische Notwendigkeit darstellen. |
Weitere Zusammenkünfte der Landfrauen wurden erwogen und sollen vorbereitet werden. Der Landfrauenverein Bergen-Enkheim besteht seit dem 1. Januar 1980. Er ist Heimat für Frauen jeden Alters und jeder Berufsrichtung.Der Verein bietet seinen fast 100 Mitgliedern ein reichhaltiges Programm sowie Ausflüge und Vorträge. Er beteiligt sich ebenso am jährlich stattfindenden Altstadtfest und am Berger Markt.
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Wir konnten erfahren, dass Bergen-Enkheim die größte Gemeinde mit Bauernhöfen in Hessen ist. |
Wer mehr über die Landfrauen erfahren möchte: www.landfrauen-bergen-enkheim.de.vu
Geschichten über das jüdische Leben in Frankfurt
Monika Hessenberg las in Frankfurter Mundart Geschichten von Robert Stolze, Gedichte von Karl Ettlinger, von Knigge aus der "Autobiographie", als er 1771 die Judengasse in Frankfurt besuchte.![]() |
Viel Vergnügen bereitete den BewohnerInnen und Gästen die Geschichten und Gedichte in "Frankfurterisch". |
Roman Kuperschmidt spielte zwischen den Geschichten auf seiner Klarinette und wurde mit viel Applaus bedacht. Von Hans Christian Andersen hörten wir aus "Bilderbuch ohne Bilder", wie der Mond das Haus der Rothschilds in Frankfurt beschreibt und von Valentin Senger aus dem Roman "Kaiserhofstraße 12" (die meisten Anwesenden kannten das Buch) hörten wir zwei Geschichten.
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Monika Hessenberg, die Ur-Ur-Enkelin von Heinrich Hofmann (Struwwelpeter) und Roman Kuperschmidt waren ein wunderbares Team. |
Zusätzlich zum Schluß, auf Wunsch von Frau Bober, hörten wir noch die bekannte "Blutblas" von Stolze.
60 Jahre Israel

Die Gründung des Staates Israel vor 60 Jaren wurde fröhlich - im schön dekorierten Festsaal - am Donnerstag, den 15. Mai gefeiert. Für die musikalische Unterhaltung sorgte Roman Kuperschmidt und seine Freunde. Zum Buffet gab es leckere israelische Speisen aus der hauseigenen Küche der Stiftung.
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Getanzt wurde natürlich auch, links im Bild mit Hut, unser Rabbiner Andrew Steiman. |
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Am Rednerpult der Sohn unserer Bewohnerin Frau Pieper, rechts neben ihm, der Geschäftsführer Heinz Rauber. Herr Pieper schenkte der Stiftung zu diesem besonderen Tag, sechs israelische Gedenkmünzen. |
Über die Gedenkmünzen werden wir demnächst berichten, sobald die hebräischen Texte und die jeweilige Bedeutung geklärt sind.
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Dies ist die Zeitung, die am Gründungstag des Staates Israel vor 60 Jahren erschienen ist. Unsere Bewohnerin Frau Elsbach kam an diese Zeitung durch ihre Schwägerin, Frau Lindenberger, die unter alten Papieren im Haus ihrer Eltern in Frankfurt darauf stieß. |
Über diese Rarität werden wir sicherlich in Zukunft noch mehr berichten können.
Schülertheater der Schule am Ried
Jugendliche im Alter von 16 bis 19 Jahren der Schule am Ried in Bergen-Enkheim zeigten gestern in der Stiftung die Komödie "Maß für Maß" von William Shakespeare. Das Stück wurde erstmals in London 1604 aufgeführt.![]() |
In deutscher Übersetzung von Frank Günther spielten die Schüler unter der Regie von Abraham Teuter. |
Das Stück handelt von einer jungen Frau, deren Bruder wegen "Unzucht" vom Stadthalter eines Herzogtums zum Tode verurteilt wird.
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Die Stadt Vienna treibt dem moralischen Ruin entgegen. Der Verfall der Sitten ist so fortgeschritten, dass als Nächstes das Chaos droht. |
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Der sittenstrenge Angelo soll es richten. Die Novizin Isabella bittet ihn um Gnade für den Verurteilten Bruder. |
Dramatisch ging es zu, am Ende wurden jedoch die Machenschaften aufgeklärt und das gerechte Urteil gesprochen.
10 Jahre -
Das 10jährige Jubiläum des SeniorenNet Rhein-Main e. V. wurde in der Budge-Stiftung feierlich am 9. Mai im Paul-Arnsberg-Saal begangen. Der Vorsitzende, Roland Bolliger dankte dem Geschäftsführer der Stiftung, Heinz Rauber für die Gastfreundschaft. Das SeniorenNet ist für die BewohnerInnen der Stiftung seit dem 13. Juni 2002 im Hause vertreten.![]() |
Die Stadträtin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld überbrachte die Grußworte des Magistrats. |
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Viele Mitglieder des SeniorenNet`s waren aus dem Rhein-Main-Gebiet zu der Feierstunde angereist. |
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Die Festrede hielt Prof. Rudolf Kessler, Präsident a.D. der Fachhochschule Frankfurt. |
Ein Vormittag in der Schirn
Zu der Ausstellung "Die Impressionistinnen" in der Schirn hatte sich die Gruppe der interessierten Bewohnerinnen der Stiftung angemeldet. Die Damen wurden nicht enttäuscht. In einer Führung wurden die Impressionistinnen Berthe Morisot, Mary Cassatt, Eva Gonzàles und Marie Bracquemond vorgestellt.![]() |
In der Halle der Schirn warteten wir auf unsere Führerin. |
Die Meinung war einhellig: die Impressionistinnen müssen sich nicht hinter den bekannten männlichen Impressionisten verstecken. Leider konnten wir nicht alle 160 Werke (meist aus Privatsammlungen) bewundern. Einige Damen werden die Ausstellung nochmal besuchen.
"Älter werden, Neues wagen"
Das Buch beschreibt den Neuanfang von 12 älteren Menschen. Ein Kapitel ist dem in unserem Hause ehrenamtlich tätigen Peter Spielmann gewidmet.![]() |
Das Buch von Ulrike Herrmann und Martina Wittneben ist in der edition Körber-Stiftung erschienen. |
Peter Spielmann lässt sich mit den Worten: "Das gibt mir Lebensqualität hoch drei" zitieren. Auf 22 Seiten wird sein Engagement sowie seine persönlichen Empfindungen bei der ehrenamtlichen Tätigkeit eindrücklich beschrieben.
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Herr Spielmann, fotografiert in der Budge-Stiftung. |
Das Buch ist in der Bibliothek der Stiftung ausleihbar.
../../uploads/Älter werden_Spielmann.pdf
Candle Light Dinner
Wie in jedem Jahr im Mai findet das "Candle Light Dinner" mit großer Freude bei den BewohnerInnen, Gästen und Ehrenamtlern statt. Zum Mai gehört natürlich auch das Spargelessen, als Vorspeise Melone mit Schinken und eine Eisüberraschung zum Dessert, wie immer aus der hauseigenen Küche.![]() |
Die Sonne konnte die Anwesenden nicht stören, denn der Festsaal war verdunkelt. |
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Zu Gast als Unterhaltung war das Musiktheater Orpheus mit Liedern und Gesang. Auf dem Bild der Rattenfänger mit seinen kleinen Mäusen. |
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Der Soziale Dienst bekam viel Applaus mit seiner Überraschung einer "Modenschau". BewohnerInnen und MitarbeiterInnen hatten viel Spaß. |
Holocaust Gedenktag
JomHaSchoa we-haG`wura*
Am Freitag, den 2. Mai, am Tag des Gedenkens der Opfer des Nationalsozialismus versammelten sich die BewohnerInnen und Gäste im Paul-Arnsberg-Saal zu einem "Moment des Innehaltens".
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Am Podium Sigmund Freund, ein Cousin von unserer Bewohnerin Frau Rosenthal. |
Sigmund Freund, Holocaust Überlebender, heute 93 Jahre alt, war erst neunzehn Jahre alt, als er eingesperrt wurde. Er lernte fast alle Konzentrationslager in seiner Zeit als Häftling kennen. Das Ehepaar Rosenthal berichtete, dass Sigmund Freund bis vor 2 Jahren nicht über diese Zeit sprechen konnte.
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Die sechs Kerzen für die sechs Millionen Ermordeten wurden von BewohnerInnen, MitarbeiterInnen und dem Rabbiner angezündet. |
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Die Veranstaltung wurde von Roman Kuperschmidt auf der Klarinette und J. Gilbo begleitet. |
* JomHaSchoa we-haG`wura: Tag der Schoa (der Begriff den millionenfachen Mord an den Juden während des Dritten Reiches zu beschreiben)und des Heldentums. 1959 erklärte die Knesseth, das israelische Parlament, per Gesetz den 27ten Tag des biblischen Monats Nissan zum nationalen Gedenktag.
Wir werden in der nächsten Ausgabe der Budge-Zeitung die jüdischen Feste und Feiern nacheinander erklären.
"Anatevka"
Ein Musiktheater-Projekt des Georg-Büchner-Gymnasiums Bad Vilbel, nach der Erzählung "Tevja, der Milchmann" von Sholem Alejchem konnten die BewohnerInnen und Gäste der Budge-Stiftung am Mittwoch Nachmittag im Festsaal erleben. Viele kannten das Musical schon und waren auf die Aufführung gespannt.![]() |
Die Bewohner und Kinder von Anatevka unter der Gesamtleitung von Frau Nadine Maurer |
Das Musical wurde im Rahmen eines von der Herbert Quandt-Stiftung ausgeschriebenen Wettbewerbes zum Thema "Was glaubst du denn?-Schulen im Trialog" erarbeitet im Schuljahr 2007/08.
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Die fünf Töchter Zeitel, Hodel,Chava, Sprintze und Bielke des Milchmanns Tevje und seiner Frau Golde. |
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Das Instrumentalensemble (in Kooperation mit der Musikschule Bad Vilbel) links im Bild. |



























