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Eine Ode an unsere Pflegekräfte
Dieser Tage überließ uns eine Bewohnerin unseres Hauses ein, die Arbeit des Pflegedienstes exakt beschreibendes Gedicht.Frau Margarete Salkowski danken wir für diese anerkennenden Wort an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pflegedienst.
Tageslauf einer Schwester
Leicht hat man es als Schwester nicht.
Man gibt sein Bestes, tut seine Pflicht,
rennt den langen Flur entlang
jeden Tag 8 Stunden lang.
Das ist bei Budge ganz normal.
Der Grund: Es fehlt das Personal.
Man will die Leute gut versorgen.
Kommt da etwas mal dazwischen,
läuft etwas, wie's sich nicht gehört,
will da einer mal entwischen,
wird dieser Tageslauf gestört.
Die Schwestern wissen, was man dann tue,
sich nicht bringen lassen aus der Ruhe!
Das ist's, was ich bewundere sehr,
es soll so bleiben wie bisher!
M. Salkowski
Candle Light Dinner
Am Sonntag, 28. Mai war der Paul-Arnsberg-Saal in der Budge-Stiftung Schauplatz eines musikalischen Festprogramms mit dem Musik-Theater ORPHEUS.

Zwischen den Darbietungen wurde Melone mit Parmaschinken, als Hauptmenue frischer Stangenspargel mit Sauce Hollandaise und neuen Kartoffeln und zum Nachtisch Törtchen mit Erdbeerschaum und Sahne serviert. Die Tische waren wunderschön mit Rosen und Windlichtern geschmückt und passten sich dem romantischen Abend an.

Zur großen Freude der Geschäftsleitung waren auch viele Gäste aus Seckbach in die Stiftung gekommen, die wir auch in Zukunft herzlich begrüssen möchten.
Reich beschenkt
Herr Alfred Rosenthal, Freund und Bewohner der Budge-Stiftung, beschenkte die Stiftung reich.
Am Jom Ha’azma’ut, dem israelischen Nationalfeiertag, überreichte Herr Rosenthal dem Dirktor der Stiftung Heinz Rauber, ein 100 Jahre altes Gebetbuch. Das Gebetbuch „Israel’s Gebete“ vom Großherzoglichen Rabbiner Dr. Goldschmidt zu Offenbach am Main herausgegeben, erhielten die Eltern des Herrn Rosenthal aus Anlass ihrer Hochzeit. Am 25. April 1906 heirateten Lina und Hugo Rosenthal hier in Frankfurt.
Der Familie Rosenthal gelang es, diese „Gebetbuch der Synagoge in poetischer Ver-deutschung“ in ihrem Besitz zu behalten. Dem Zugriff der Nationalsozialisten konnte dieses wertvolle Buch entzogen werden.

Das es nun von Alfred Rosenthal der Budge-Stiftung als Geschenk überlassen wird, stellt eine große Ehre dar. Die Stiftung wird dieses wertvolle Buch an würdiger Stelle präsentieren. In der Eingangshalle der Stiftung wird es, in einer der dort vorhandenen Vitrinen, ausgestellt sein.

Wir bedanken uns für das Vertrauen, welches uns Herr Rosenthal mit dieser Geste entgegenbringt.
Heinz Rauber, Stiftungsdirektor
Leseempfehlung
„Kein Ort der Zuflucht für hilfsbedürftige alte NS-Verfolgte?“
von: Thomas Heldt, Barbara Kettnaker, Jost Rebentisch, Sonja Schlegel,
Bernd Sonntag
„Wer noch immer glaubt, die Zeit heile alle Wunden, der irrt. Es gibt Wunden, die heilen nie gänzlich aus, sie sitzen viel zu tief, sie schmerzen über Jahrzehnte.
Zu diesen seelischen Schäden zählen die Traumata der NS-Opfer. Und diese Traumata gären weiter im Verborgenen, weil nur wenig über sie gesprochen wird.“
Mit diesen Worten hat der Vizepräsident des Deutschen Bundestages, Wolfgang Thierse, die Situation der heute betagten und hoch betagten Überlebenden des NS-Terrors beschrieben. Wolfgang Thierse leitet daraus ab, dass die Opfer des NS-Terrors verlässliche Orte der Zuflucht und Zuwendung bedürfen.
Das empfohlene Buch zeigt auf, wie schwer und auch wie wichtig die Pflege der NS-Opfer ist. Aus den unterschiedlichsten Blickrichtungen wird in diesem Buch die Aufklärung einerseits und praktische Handlungsanweisung andererseits dargelegt.
Das Buch ist im Marbuse Verlag (ISBN-Nr.: 3-935964-71-4) erschienen und kostet 19,90 €.
Zu den Autoren des Buches zählt der Direktor der Budge-Stiftung Heinz Rauber.
Veranstaltung am 9. Juni
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie werden sich vielleicht noch an die Autorenlesung der Stadtschreiberin von Bergen-Enkheim Frau Katharina Hacker in unserem Hause erinnern. Im Roman der Frau Hacker „Eine Art Liebe“ begegneten wir Herrn Stein, einer real existierenden Persönlichkeit, welcher lange in Frankfurt lebte.
Das Institut für Stadtgeschichte, hier das Historische Museum unter Leitung des Herrn Wolf von Wolzogen, interviewte Herrn Stein aus Anlass seines Besuches in Frankfurt. Dieses Interview ist filmisch dokumentiert. Wir haben nun die Möglichkeit den Film, der das genannte Interview enthält, in unserem Hause sehen zu können.
Am Freitag, den 09. Juni 2006, 14.00 Uhr in der Kapelle unseres Hauses
werden wir das Interview mit Herrn Stein zeigen können.
Für einführende Worte und Fragen in der anschließenden Diskussion, steht Herr von Wolzogen persönlich zur Verfügung.
Wir freuen uns über Ihren Besuch.
Heinz Rauber
Geschäftsführer
Musikalischer Nachmittag
Vil-belCanto tritt in der Budge-Stiftung auf
Zu einem musikalischen Nachmittag mit gut ausgebildeten Stimmen des Chores Vil-belCanto, lädt die Budge-Stiftung herzlich ein.
Am Sonntag, den 21.05.2006 findet dieser musikalische Nachmittag ab 15.00 Uhr im Paul-Arnsberg-Saal unseres Hauses statt. Der Eintritt ist frei.
Vil-belCanto hat bereits mehrfach an den Burgfestspielen in Bad Vilbel mitgewirkt. Die ambitionierten Sängerinnen und Sänger des Chores überraschen stets mit ausdrucksstarken a capella Konzerten, ebenso bei Orchester- und Kammermusikbegleitung.
Die Budge-Stiftung erwartet mit großer Freude die ca. 40 Sängerinnen und Sänger und hofft auf ein gut besuchtes Konzert.
Heinz Rauber
Geschäftsführer
Stadtrat Schwarz in der Stiftung

Römerbergbebauung
Der Planungsdezernent der Stadt Frankfurt, Herr Stadtrat Edwin Schwarz (CDU), stand interessierten Bewohnerinnen und Bewohnern der Henry und Emma Budge-Stiftung zu zwei bedeutsamen Bauprojekten innerhalb Frankfurts, Rede und Antwort.
Die, in der Stadt heftig diskutierte Bebauung des Römerberges und der Abbruch des Technischen Rathauses standen im Mittelpunkt. Schließlich gab es unter den Anwesenden noch Zeitzeugen, welche den Römerberg aus der Zeit vor der Zerstörung durch die Bomben des 2. Weltkrieges kannten.
Eine Symbiose aus Wohnen und Arbeiten auf dem Römerberg, wäre wohl die schönste und tragenste Lösung für die künftige Bebauung. Stadtrat Schwarz ließ erkennen, dass er für eine historische Bebauung unter Beachtung zeitgemäßer Standards plädiert. Besonders beeindruckend fanden die Anwesenden die Planungen für die Schaffung der neuen Europäischen Zentralbank (EZB) in der ehemaligen Großmarkthalle.
Sicherlich, so die Senioren, stelle das Bauwerk eine architektonische Bereicherung für Frankfurt dar.
Edwin Schwarz wies abschließend daraufhin, dass dieses beachtenswerte Bauwerk aus dem Festsaal der Budge-Stiftung deutlich zu sehen sein werde.
Heinz Rauber, Geschäftsführer
Neues aus der Stiftung

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner, liebe Freunde der Budge-Stiftung,
einige von Ihnen konnte ich bereits bei verschiedenen Gelegenheiten kennen lernen, den Anderen möchte ich mich gerne auf diesem Wege vorstellen.
Wie sie ja wissen hat Frau Dähne die Budge-Stiftung Ende April diesen Jahres verlassen um in Altersteilzeit zu gehen. Seit dem 15. Februar 2006 konnten ich nun von ihren Kenntnissen über die Arbeitsabläufe, das Haus und deren Bewohnerinnen und Bewohner partizipieren, so dass ich ab Mai 2006 den Arbeitsbereich in der Stiftungsverwaltung übernommen habe.
Ich bin 45 Jahre alt und allein erziehende Mutter eines behinderten Kindes. Mein Sohn Daniel ist nun 16 Jahre alt und wir leben seit seiner Geburt 1989 in Seckbach.
Die letzten 11 Jahre habe ich für das Diakonische Werk Frankfurt im Evangelischen Regionalverband gearbeitet. Dort in der Pädagogischen Frühförderstelle für blinde, sehbehinderte und teils schwerst mehrfach behinderte Kinder, welche von Geburt an bis zur Einschulung von einem Pädagoginnen Team zu Hause gefördert werden.
In dieser Einrichtung war ich für die Abwicklung der gesamten Verwaltung, telefonische Erstkontakte mit Eltern und die Abrechnungen mit unseren Kooperationspartnern zuständig. Leider handelte es sich um eine Teilzeitstelle, die über den öffentlichen Träger nicht zur Vollzeitstelle ausgeschrieben wird.
Somit bin ich sehr dankbar, dass ich die Möglichkeit habe, hier in der Budge-Stiftung sein zu können.
Ich freue mich, Sie alle im Laufe der Zeit näher kennen lernen zu können.
Mit herzlichen Grüßen
Jutta Gällweiler
Stellenanzeige
Wir betreuen bis zu 190 Senioren in einer neu erbauten Wohnanlage sowie 160 Bewohner in einem angeschlossenen Pflegeheim. Die besondere Zielsetzung der Einrichtung ist es, Senioren jüdischen und christlichen Glaubens ein gemeinsames Zuhause und bei Bedarf qualifizierte Pflege zu bieten. Zur Verstärkung unseres Pflegedienstes der Wohnanlage, sowie unseres 160 Betten umfassenden Pflegeheimes, suchen wir ab sofort:
Pflegefachkräfte und Pflegehilfskräfte (m/w) in Teilzeit und Vollzeit
Wir bieten Ihnen:
eine Bezahlung nach TvöD
ein angenehmes Arbeitsumfeld in einer neu errichteten Seniorenwohnanlage
Arbeit in einem multiprofessionellen Team
Möglichkeit, sich durch regelmäßige Fortbildungen fachlich und persönlich weiter zu entwickeln
Supervision
Ihre Aufgaben:
Sie begleiten alte Menschen, die dauernd oder vorübergehend Beratung, Betreuung und / oder Pflege benötigen in deren Wohnung und Pflegeheim.
Sie Übernehmen die Steuerung des Pflegeprozesses und führen Leistungen der häuslichen Krankenpflege sowie der Grundpflege durch.
Ihr Profil:
Sie verfügen über Erfahrungen im respektvollen Umgang mit älteren Menschen
Sie bringen die Bereitschaft zur Arbeit im Schicht- und Wochenenddienst mit
Sie möchten Ihr Können und Ihre Ideen in die Arbeit des gesamten Teams mit einbringen
Für nähere Informationen steht Ihnen Herr Miehrig, unter Telefon (069) 47871-913 gerne zur Verfügung. Bitte senden Sie uns Ihre aussagenkräftigen Bewerbungsunterlagen.
Henry und Emma Budge – Stiftung
Seniorenwohnungen und Pflegeheim
Wilhelmshöher Straße 279
60389 Frankfurt am Main
Internet: www.budge-stiftung.de
email: info@budge-stiftung.de
Akademische Lehreinrichtung für Pflege der Fachhochschule Frankfurt am Main
Verabschiedung

Frau Doris Dähne, die rechte Hand des Geschäftsführers Herrn Rauber hat sich von der Budge-Stiftung Ende April verabschiedet. Sie hat die Altersteilzeit gewählt um mit ihrem Mann im hohen Norden den Ruhestand zu geniessen.
Wir wünschen Ihr alles Gute.
Ihre Nachfolgerin , Frau Jutta Gällweiler stellen wir demnächst vor.
Paul Spiegel
Wir trauern um Paul Spiegel
Die Bewohnerinnen und Bewohner der Henry und Emma Budge-Stiftung, sowie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trauern um den am Sonntag, den 30.04.2006 in Düsseldorf im Alter von 68 Jahren an den Folgen einer langen und schweren Erkrankung verstorbenen Präsidenten des Zentralrates der Juden in Deutschland, Herrn Paul Spiegel.
Paul Spiegel erwies am 2. September 2003 der Henry und Emma Budge-Stiftung die Ehre die feierliche Wiedereröffnung der Budge-Stiftung persönlich vorzunehmen.
auf dem Foto von links nach rechts:
Salomon Korn, Oberbürgermeisterin Petra Roth, Rosl Arnsberg, Paul Spiegel und Franz Frey
Viele unserer Bewohner und viele unserer Mitarbeiter hatten die Gelegenheit des persönlichen Kennenlernens. Dies bleibt in steter Erinnerung.
Mit Paul Spiegel verliert die Budge-Stiftung einen Freund, dessen Mahnungen stets eine Aufforderung nach einem Mehr an demokratischem Engagement beinhalten, um so in Zukunft die Wiederholung der Verbrechen des Holocaust unmöglich werden zu lassen.
Wir werden Paul Spiegel ein ehrendes Andenken in unserem Hause bewahren.
Im stillen Gedenken
Heinz Rauber
Direktor

