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Israels 61. Geburtstag

Jedes Jahr wird in der Budge-Stiftung der Geburtstag des Staates Israel gefeiert. In diesem Jahr war es der 61. Der Festsaal wird mit blau-weissen Fähnchen geschmückt und mit Unterstützung des Rabbiners Andrew Steiman verscuhen alle die "Hatikwah" (israelische Nationalhymne) mitzusingen. Einige der Bewohner können sich noch gut an die Zeit des Aufbaus des Staates Israel erinnern, sie waren beim Aufbau des Landes beteiligt und können interessante Geschichten davon erzählen.

Zum Nachmittag gab es Erdbeerkuchen und Kaffee für Bewohner und Gäste.

Da in der jüdischen Tradition Freude und Leid eng beieinander liegen, so der Rabbiner der Stiftung, trug der Kantor Boris Chauskin sein "Gebet für Israel"stimmgewaltig und sehr bewegend vor. Kantor Chauskin ist inzwischen Kantor in der Frankfurter Westend Synagoge.

Der Rabbiner der Stiftung, Andrew Steiman mit den Bewohnerinnen singend und tanzend. Auf der Bühne, Kantor Boris Chauskin.

Die Grussbotschaft des israelischen Präsidenten Shimon Peres , die vom Rabbiner Andrew Steiman vorgelesen wurde, können Sie sich herunterladen. 

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15 Jahre in der Pflege

Unsere examinierte Altenpflegerin Hülya Aktas konnte dieser Tage auf ihre 15jährige Betriebszugehörigkeit zurückblicken. In dieser Zeit hat Frau Aktas im Schichtbetrieb mit ihrer freundlichen Art und mit ihrer beruflichen Kompetenz Freunde unter den Bewohnern, den Angehörigen und Kollegen gefunden. Im Namen des Vorstandes dankte der Geschäftsführer Heinz Rauber, Frau Aktas für ihre geleistete Arbeit.

Frau Hülya Aktas wurde von dem Geschäftsführer, Heinz Rauber während der Arbeit mit dem Blumenstrauß überrascht.

 

20 Jahre in der Budge-Stiftung

Vor nunmehr 20 Jahren hat Frau Durdic Majcunic ihre Arbeit in der Küche unseres Hausesaufgenommen. Sie hat sich in dieser Zeit ein hohes Wissen bei der Zubereitung der koscheren Mahlzeiten in unserem Hause erworben. Unsere jüdischen Bewohnerinnen und Bewohner können sich stets darauf verlassen, dass sowohl in der milchigen als auch in der fleischigen Koscherküche die religiösen Regeln streng eingehalten werden.
von links, Rabbiner Andrew Steiman, Koch Sven Groß, Frau Durdic Majcunic, Geschäftsführer Heinz Rauber

Im Umgang mit ihren Kolleginnen und Kollegen hat Frau Majcunic stets für die Weitergabe ihres Wissens gesorgt. Wir freuen uns, dass Frau Majcunic bis zum heutigen Tage sich an ihrer Arbeitsstelle wohlfühlt. Diese Wohlfühlen gönnen wir Frau Majcunic auch in der Zukunft, sagte der Geschäftsführer Heinz Rauber.

 

Heinrich Heine

Heinrich Heine "Deutschland, meine ferne Liebe" war der Titel der Lesung und Aufführung von "LeNa", (Lesung am Nachmittag) der Seniorengruppe des Begegnungszentrums Höchst des Frankfurter Verbandes am Dienstag im Festsaal der Budge-Stiftung.

Die Dartseller der Seniorengruppe

Es wurde ein kurzweiliges und abwechslungsreiches Programm mit Gedichten, scenischer Lesung und Musik für die Bewohner der Stiftung präsentiert.

Die Auswahl der Texte, die mal heiter,spöttisch, romantisch oder zeitkritisch waren, fesselte die Zuhörer.

 

Gebetszeiten April/ Mai

Die Gebetszeiten in unserer Synagoge beginnen im April um 18.00 Uhr. Das gilt auch für den ersten Sederabend. Im Mai verschieben sich die Gebetszeiten um eine halbe Stunde auf 18.30 Uhr.

Gedenkfeier zu Jom haScho´a

Am 21. April 2009 fand die Gedenkfeier  Jom haScho´a in der Budge-Stiftung statt.
An diesem Tag wird in Israel und allen jüdischen Gemeinden gemäß der Verfassung des Staates Israel an die Ermordeten der Schoa, des Holocaustes und aller Opfer der Judenpogrome gedacht. In Israel ruht um 12:00 Uhr das gesamte öffentliche Leben.
In seiner Eröffnungsrede wies der Stiftungsdirektor Heinz Rauber daraufhin, dass es noch immer gefährliche Antisemiten, Judenhasser und Holocaust-Leugner gebe. Zuletzt habe am 20. April 2009 der iranische Präsident Ahmadinedschad die Anti-Rassismus-Konferenz der Vereinten Nationen in Genf genutzt, um vor internationalem Publikum seine widerwärtigen antisemitischen Äußerungen zu tätigen. Rauber betonte, dass es dringend notwendig einer internationalen Ächtung des Antisemitismus wie des Leugnens des Holocaustes bedürfe. Nur so sei es möglich, Hetzer wie den iranischen Präsidenten zu belangen.


Rabbiner Andrew Steiman führt die Teilnehmer der Gedenkveranstaltung in die Entstehung des Gedenktages ein. Er betonte, dass mit dem Gedenken auch Lehren für eine bessere, friedlichere Zukunft einhergehen müsse.

Die Ansprache des katholischen Historikers Dr, Christoph Münz widmete sich dem Thema " Der Holocaust und die Frage nach dem gerechten Gott". Die Rede werden wir in den nächsten Tagen an dieser Stelle für Interessierte zugänglich machen.
Den liturgischen Hintergrund stellte der von Rabbiner Andrew Steimann und Israel Moskovicz gesprochene Kaddisch dar.

Musikalisch würdig umrahmt wurde die Veranstaltung von Roman Kupperschmidt und Juri Gilbo, links vorne im Bild. Am Rednerpult Dr. Christoph Münz.
Bewegend für alle Gäste das gemeinsame Erleben des Kerzenanzünden. Die sechste Kerze, die Kinderkerze, wird traditionell von den jüngsten Mitarbeitern der Stiftung angezündet.

 

» Die Rede von Cristoph Münz "DER HOLOCAUST UND DIE FRAGE NACH DEM GERECHTEN GOTT" können Sie als PDF zum Ausdrucken herunterladen.

Lesung mit Eva Demski

Am Freitag, dem 17. April, las die vielseitige Schriftstellerin Eva Demski aus ihrem neuen Buch: "Gartengeschichten" im Paul-Arnsberg-Saal der Budge-Stiftung. Frau Demski, unter anderem ehemalige Stadtschreiberin von Bergen-Enkheim, hatte auch Gäste aus der Umgebung angelockt.
von rechts, Eva Demski, Annette Ritz, Sozialer Dienst und Frau Mai, Projektarbeit in der Stiftung

Im ersten Teil der Lesung konnten die Bewohner und Gäste über die Vergleiche zwischen den 7 Todsünden und den Gartenbesitzern, bezw. den Gärten und Pflanzen selbst interessante Wahrheiten erfahren. Das zweite Kapitel beschäftigte sich mit dem Gärtnerinnenleben der Mutter von Frau Demski und ihrem eigenen Garten in Frankfurt. Dazu hatten die Zuhörer natürlich Fragen, die auch gerne beantwortet wurden.

Pessach 5769

Der 1. Sederabend hatte viele Gäste in die Budge-Stiftung gelockt. Der Gottesdienst mit Rabbiner Andrew Steiman konnte von vielen unserer jüdischen Bewohner im Kreise ihrer Familie besucht werden. Die christlichen Gäste des Pessach-Gottesdienstes, die erstmals einem solchen Gottesdienst beiwohnten, zeigten sich beeindruckt.

Der Rabbiner der Stiftung, Andrew Steiman zelebrierte den Abend und erklärte den Anwesenden, was es mit der Sederschüssel und vielen anderen Traditionen am Sederabend auf sich hat. Dazwischen wurde gesungen und gebetet.

Das gemeinsame Festmahl konnte im Beisein von Frau Rosl Arnsberg, die seit  nunmehr einunddreissig Jahren dem Vorstand angehört, eröffnet werden. In ihrer kurzen Ansprache brachte Frau Arnsberg die Hoffnung auf Frieden für Juden und Palästinenser zum Ausdruck. Nur in einem friedlichen Miteinander liege eine gute Zukunft für alle.

Von links, Frau Rosenthal, Herr Marom, Bewohner der Stiftung, Rosl Arnsberg, vom Vorstand der Stiftung und der Geschäftsführer der Stiftung, Heinz Rauber.
Zum ersten Mal war auf der Bühne ein Seder-Tisch aufgestellt, damit auch die kleinen Gäste den Sederteller sehen konnten.

Der Auszug aus Ägypten  - Exodus - ist im Judentum ein zentrales Motiv. Das Pessachfest erinnert alljährlich an dieses große Ereignis. Bei einem großen Festessen wird die Geschichte erzählt, nach einem uralten Text, der sich Haggada nennt. Die Speisenfolge passt sich der Erzählung an. Das geschieht nach einer festen Ordnung (Ordnung gleich Seder). Pessach wird auch als Frühlingsfest bezeichnet.

Das Küchenteam wurde von Heinz Rauber speziell gelobt, da es viel Arbeit bedeutet für (ca. 100 Gäste) die selbstgemachten Speisen zuzubereiten und zu servieren. Es gab gefüllten Karpfen mit Sulz und rotem Meerettich, doppelte Kraftbrühe mit Matzenkneidlach, Sederschüssel, Kalbsrückenbraten und Hähnchenbrust glaciert auf Pilzsauce mit Spargelragout und gebackenen Kartoffel und als Nachspeise Obstsalat von frischen Früchten.

Ostermarkt

Am Sonntag, dem 5. April, besuchten wieder viele Bewohnerinnen und Bewohner mit ihren Gästen den Ostermarkt. Österlich bepflanzte Kübel im Aussenbereich, sowie die Osterdekoration im Foyer und Café wurden allseits gelobt. Die Stände boten Selbstgebackenes und Selbstgebasteltes an.

Bei herrlichem Frühsommerwetter wurde die Terrasse des Cafés von Gästen und Bewohnern gerne benutzt.

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Zum ersten Mal präsentierte sich die Gartengruppe von Susanne Gerth-Dinter und verkaufte selbstgezogene Blumen- und Gemüsepflanzen.
Selbstgebasteltes zu Ostern kam natürlich auch aus der Bastel- und Spielgruppe mit Ines Baumgarten (links im Bild).

 

Sind wir Papst?

Der langjährige Botschafter Israels beim Heiligen Stuhl - dem Vatikan - seine Excellenz Oded Ben Hur war Gast in der Budge-Stiftung.

Vor einem interessierten Publikum wußte Herr Ben Hur die Konflikte zwischen Juden und Katholiken in den letzten 2000 Jahren eindrucksvoll zu beschreiben. Oded Ben Hur verdeutlichte, dass ein Holocaust-Leugner wie der britische Bischof Williamson, letztlich die jüdisch-christliche Zusammenarbeit nicht mehr gefährden könne. Bei der konfessionellen Annäherung wurden so große Fortschritte gemacht, dass eine breitre Front der gegenseitigen Verantwortung entstanden sei, die mit großer Sorgsamkeit den Dialog führe und fortentwickele.

Am Podium  von links, Rabbiner Andrew Steiman, Oded Ben Hur und Heinz Rauber, Geschäftsführer der Budge-Stiftung.

Rabbiner Andrew Steiman trug mit seiner hervorragenden Übersetzung dazu bei, dass in einer mehr als zwei Stunden dauernden, lebendigen Debatte bewiesen werden konnte, dass ein gehaltvoller interreligiöser Dialog in der Budge-Stiftung einen angemessenen Rahmen gefunden hat.

Nachruf

Bürgermeister a. D. Martin Berg ist verstorben.

Wenige Tage vor seinem 77. Geburtstag verstarb in Wetzlar der langjährige Vorsitzende der Henry und Emma Budge-Stiftung. Bürgermeister a. D. Martin Berg ( geboren am 27.4.1932, verstorben am 31.3. 2009), hatte in der Zeit von 1972 bis 1982 den Vorsitz unseres Stiftungsvorstandes inne. In der Zeit von 1992 bis 1995 ließ sich Bürgermeister a. D. Martin Berg nochmals in die Pflicht nehmen und übernahm erneut den Vorsitz der Budge-Stiftung. In dieser Zeit gelang es ihm mit seinen Mitarbeitern, der Budge-Stiftung das heutige Gesicht zu verleihen. Sein Handeln hat viel dazu beigetragen, daß ein Leben von Juden und Christen in der Stiftung, in der Folge der Shoa, gelungen ist.

Die Henry und Emma Budge-Stiftung verliert einen Freund und Förderer. Wir werden Herrn Bürgermeister a. D. Martin Berg ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Margot, den Kindern und Enkelkindern.

Für den Vorstand der Henry und Emma Budge-Stiftung

Prof. Dr. Daniela Birkenfeld, Prof. Dr. Micha Brumlik

Für die Geschäftsführung der Henry und Emma Budge-Stiftung

Heinz Rauber, Geschäftsführer

Knabenchor Minsk

Am Sonntag, dem 26. April können Sie den Knabenchor Minsk um 16.00 Uhr im Festsaal der Budge-Stiftung erleben. Der Chor wurde 1968 am Musikgymnasium für Begabte gegründet und besteht seitdem durchgängig aus ca. 80 Sängern. Das Motto des mehrmasl preisgekrönten Chores lautet: Schaffe Neues, vergiss aber das Alte nicht".

Jedes Jahr tritt der Chor auf den besten Bühnen Weißrusslands und zunehmend auch in Europa auf. Zu den wichtigsten Auszeichnungen der letzten Jahre gehört z. B. der Goldene Preis und der Bärenreiter Sonderpreis für die beste Darbietung romatischer Musik beim Schumann Chorwettbewerb in Zwickau 1998.

 

 



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BUDGE-STIFTUNG • Wilhelmshöher Str. 279 • D-60389 Frankfurt am Main
Tel: 0049-69-47 87 10 • Fax: 0049-69-47 71 64 • E-Mail: info [at] budge-stiftung.de