Archiv
| 2010 |
| August - Juli - Juni - Mai - April - März - Februar - Januar - |
| 2009 |
| Dezember - November - Oktober - September - August - Juli - Juni - Mai - April - März - Februar - Januar - |
| 2008 |
| Dezember - November - Oktober - September - August - Juli - Juni - Mai - April - März - Februar - Januar - |
| 2007 |
| Dezember - November - Oktober - September - August - Juli - Juni - Mai - April - März - Februar - Januar - |
| 2006 |
| Dezember - November - Oktober - September - Juli - Juni - Mai - April - März - Februar - Januar - |
| 2005 |
| Dezember - November - Oktober - September - Juli - Juni - Mai - April - März - Februar - |
Musikalischer Nachmittag
Der musikalische Nachmittag im Advent wurde bei Kaffee und Kuchen im Paul-Arnsberg-Saal gefeiert. Die musikalischen Gäste kamen aus St. Petersburg und sind bereits bekannt durch das Ensemble Barokko.![]() |
Musikinstrumente waren das Klavier und die "Bachtrompete", wie die kleinere Trompete unter Musikern genannt wird. |
Deutsch-jüdischer Literaturkreis
Regelmäßig seit ca. fünf Jahren stellt Herr Prof. Dr. Franz Hebel, Bewohner der Budge-Stiftung, deutsch-jüdische Literatur in unserem Hause vor. Am Montag, dem 23. November führte er uns in das Leben des jüdischen Schriftstellers Manés Sperber mit der Romantrilogie „Wie eine Träne im Ozean“. Das wohl bekannteste Werk von ihm trägt stark autobiografische Züge.![]() |
Herr Hebel, der die ca. 1000 Seiten umfassende Trilogie von seiner Frau Christa vorgelesen bekam, da er nicht mehr gut lesen kann, erzählte amüsiert über sein Treffen mit Sperber bei einem Vortrag in Amsterdam.
|
Manés Sperber 1905 in Zablotow, Galizien geboren war ein österreichisch-französischer Schriftsteller, Sozialpsychologe und Philosoph. Er stammt aus einer wohlhabenden Rabbinerfamilie und wuchs in der Tradition des Chassidismus auf. 1916 flüchtet die Familie nach Wien wo sich Sperber der kommunistischen Jugendbewegung anschließt. Er begegnet Alfred Adler dem Begründer der vergleichenden Individualpsychologie. 1932 bricht er mit Adler. Nach der Machtergreifung Hitlers wird er 1933 in „Schutzhaft“ genommen, kommt als Österreicher wieder frei. Er emigriert nach Parisund beginnt mit seiner literarischen Auseinandersetzung mit dem Totalitarismus. 1939 meldet er sich als Kriegsfreiwilliger bei der französischen Armee, nach der Niederlage flüchtet er in die Schweiz. Von dort kehrt er nach Paris zurück, wo er 1984 stirbt.
Eine Liste der bisherigen Besprechungen: Süßkind von Trimberg (Minnesänger), Moses Mendelsohn/Lessing, Behr Falkensohn, Rahel Varnhagen, Heinrich Heine, Berthold Auerbach, Arthur Schnitzler, Theodor Herzl, Joseph Roth, Franz Kafka, Else Lasker-Schüler/Nelly Sachs/Gertrud Kolmar, Paul Celan/Immanuel Weissglas, Peter Weiss, Jurek Becker, Georg Hermann, Lion Feuchtwanger („Die Jüdin von Toledo“), Edgar Hilsenrath, Hilde Domin, Hans Keilson (Film “Bis zur Umkehrbank”), Erich Fried, Anna Seghers, Rose Ausländer, Grete Weil, Jakob Wassermann, Jacob Picard, Alfred Döblin, Stefan Heym, Franz Werfel, Günter Kunert, Friedrich Torber, Arnold Zweig/Stefan Zweig, Kurt Tucholsky, Feuchtwanger : („Josephus Trilogie“)
Grenzen des Lebens
Betrachtungen über die Vergänglichkeit war das Thema von Monika Hessenberg am Dienstag, dem 24. November mit Gedichten und Prosa von Matthias Claudius, Hermann Hesse, Theodor Fontane, Matthias Claudius, Thornton Wilder und vielen anderen Schriftstellern. Die Begegnung mit dem Tod, der Verlust eines Menschen, ist in einem Altenheim eine fast tägliche Herausforderung. Wir hörten Besinnliches und Heiteres wie das Märchen von Oscar Wilde „Der eigensüchtige Riese“. Das Märchen rührte die Zuhörer, die durch Zwischenapplaus ihrem Gefühl Ausdruck gaben.![]() |
Monika Hessenberg gehört zu einer der ältesten Familien Frankfurts. Ihr Ururgroßvater Heinrich Hoffmann schrieb für seinen Sohn Carl den „Struwwlpeter“. Nach einer Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover liebte sie das Theaterspielen. Viele Jahre war sie u.a. Sprecherin beim Hessischen Rundfunk. Die Verbrechen der Nationalsozialisten brachten sie dazu aktiv an der Stolperstein-Bewegung teilzunehmen. |
„Der zuckersüße Tod der Mexikaner“, Autor unbekannt, zeigte eine völlig andere Weise auf, mit dem Verlust umzugehen. In Mexico feiern die Menschen an Allerheiligen ihre Verstorbenen auf der Erde. Diese sind nach ihrer Vorstellung an diesem Tag bei ihnen, werden mit gelben Blumen begrüßt, die Lieblingsspeisen werden gekocht, für Kinder wird das ehemalige Lieblingsspielzeug auf dem Tisch ausgebreitet, die Schaufenster der Geschäfte sind mit Skeletten dekoriert und es wird getanzt und gesungen.
Zum Ende des Nachmittages gab es noch die kleine Zugabe von Robert Gernhardt „Ach“.
Frau Rosl Arnsberg
Frau Rosl Arnsberg ist aus dem Stiftungsvorstand der Henry und Emma Budge-Stiftung ausgeschieden. In der Vorstandssitzung vom 13.11.2009 verkündete Frau Arnsberg Ihren Wunsch, sich aus dem Vorstand der Stiftung zurück zuziehen. Frau Arnsberg gehörte seit Dezember 1978 ununterbrochen dem Stiftungsvorstand an. An der Seite von Arno Lustiger und Herrn Prof. Salomon Korn, sowie anderen Personen, hat Frau Arnsberg maßgeblich die Geschicke der Stiftung in dieser Zeit gestaltet. Die Budge-Stiftung darf mit Fug und Recht für sich in Anspruch nehmen, dass sie ein Ort des gelungenen alltäglichen Zusammenlebens von Juden und Christen ist. Dieses Ziel erreicht zu haben nach den Grausamkeiten des Holocaust ist der aktiven Mitgestaltung von Frau Rosl Arnsberg zu danken.![]() |
Das Foto zeigt Frau Rosl Arnsberg mit Frau Prof. Dr. Birkenfeld und Herrn Arno Lustiger an ihrem 100. Geburtstag im Paul-Arnsberg-Saal der Budge-Stiftung. |
Frau Prof. Dr. Birkenfeld, Vorsitzende der Budge-Stiftung, dankte Frau Arnsberg mit einem Blumenbukett. Worte für die Leistungen von Frau Arnsberg würden stets nur unvollkommen beschreiben können, was durch sie erreicht werden konnte.
In einer angemessenen Feierstunde wird die Stiftung eine Würdigung der Leistungen von Frau Arnsberg vornehmen.
Die Geschäftsführung, vertreten durch Herrn Heinz Rauber, sprach eine täglich geltende und dauerhaft in Anspruch zu nehmende Einladung in die Budge-Stiftung aus.
Theater Marimotz
Am Samstag, dem 21. November, präsentierte das Theater Marimotz den Bewohnern der Stiftung und vielen Seckbacher Gästen satirische Einakter von Ephraim Kishon. Ephraim Kishon (1924-2005) wurde am 23. August 1924 als Ferenc (Franz) Hoffmann in Budapest geboren. Seinen Namen Ephraim Kishon erhielt er durch einen israelischen Einwanderungsbeamten, der ihn kurzerhand umbenannte. Von diesem Augenblick an fasste er den Entschluss, humoristische Geschichten zu schreiben.![]() |
Die Szene zeigt den Einakter "Der ehrliche Finder" mit Helga Heise und Matthias Fehlau. |
Die Schauspieler von Marimotz spielten insgesamt fünf Einakter. Zwischendurch gab es eine Pause, die Bewohner und Gäste stärkten sich mit Würstchen und Brezeln.
![]() |
Diese Szene zeigt den Einakter "Eine haarige Affäre" mit Claudia Metzger und Stefan Babion. |
![]() |
Nach der Pause sahen wir die Szene "Vertrauen in ..." mit Michael Krautheim (rechts, UdSSR) und Günter Loibl (USA). |
Die Theatergruppe Marimotz spielt seit 1981 Theater. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen. Kontakt: Helga Heise, Telefon 069 473261, und Lukas Hoffmann, Telefon 0178 7294951.
Tag des Dankes
Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Henry und Emma Budge-Stiftung trafen sich dieser Tage zum alljährlichen "Tag des Dankes", bei einem guten Essen und angenehmen Gesprächen, im Paul-Arnsberg-Saal.In zwangloser Runde mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus allen Bereichen der Stiftung ergaben sich anregende Gespräche. Kleine Präsente vervollständigten den Dank der Stiftung für das Engagement der Ehrenamtlichen.
![]() |
Die Küche hatte als Vorspeise eine klare Brühe mit Maultaschen, als Hauptgericht Gänsekeulen mit Rotkraut und Knödel oder Spätzle und zum Nachtisch Eis serviert. |
Nie könne die Stiftung das Engagement der Ehrenamtlichen materiell belohnen. Eine Anerkennung, getragen von großem Respekt für das regelmäßige Tun, das könne die Stiftung gewähren und tue es aus tiefster Überzeugung, sagte der Geschäftsführer, Heinz Rauber.
Zu Beginn des Treffens gedachten die Anwesenden Frau Cecilia Erken und Herrn Wolfgang Mewes, die beide lange Jahre im Hause ehrenamtlich tätig waren und vor wenigen Monaten verstorben sind, im Rahmen einer Gedenkminute.
![]() |
An jedem Tisch gab es eine gesellige Runde. |
Geschäftsführer Heinz Rauber bat die Anwesenden, im persönlichen Umfeld für eine Mitarbeit in der Budge-Stiftung zu werben.
![]() |
Frau Sabine Dinges dankt den ehrenamtlichen Helfern für die Zusammenarbeit in der Stiftung zu ihrem Buch "Freiwillige dringend gesucht". |
MG Kurier
Dies ist eine kleine Geschichte, die mich doch sehr berührt hat. "Oldies für Oldies", das war das Motto, unter welchem - nun schon zum zweiten Mal - eine Veranstaltung ablief, die Christel und Volker Henkel organisiert hatten.So beginnt der Text im MG Kurier, Ausgabe Oktober.
![]() |
Die Titelseite des MG Kurier mit Fotos der Bewohner. |
![]() |
Das Öldispersionsbad
„Das Öldispersionsbad in der Altenpflege“ war der Titel des Vortrages von Professor Dr. med. A. Warning, dem Bewohner, Pflegekräfte der Stiftung und Pflegekräfte aus anderen Altenheimen interessiert folgten.Den Anstoß zu diesem Vortrag gaben Nachfragen zu den bisherigen Erfahrungen mit dem Öldispersionsbad, das von einem Team als eine gesundheitsfördernde Maßnahme für Senioren durchgeführt wird. Es wird seit 2003 und in verschiedenen Senioreneinrichtungen Frankfurts angeboten und seither als segensreiche Maßnahme gerne angenommen.
![]() |
Links im Foto: Frau Bäumler, bei der Begrüßung der Gäste. Frau Bäumler ist in verschiedenen Altenheimen mit dem Öldispersionsbad vertreten, auch in der Budge-Stiftung. |
![]() |
Prof. Dr. med. A. Warning während seines Vortrages. |
Chormusik
Chormusik
„Tage der Wonne, kommt ihr so bald“ war der Titel des Programms des Oberhessischen Vocalensembles am 11. November in der Stiftung. Unter der Leitung von Markus Neumeyer sangen die erfahrenen Chorsänger Lieder der Deutschen Romantik, Folk-Songs aus England und Ungarn und geistliche Chormusik.
![]() |
Mit dem Mikro; Markus Neumeyer. |
Das Oberhessische Vocalensemble wurde 1981 von Studenten der Universität Frankfurt am Main unter Martin Winkler gegründet. Seit 2001 steht das OVE unter der Leitung von Markus Neumeyer. Das Ensemble wurde bei nationalen und internationalen Wettbewerben als Preisträger ausgezeichnet.
![]() |
Bevor die Chormusik aus vier Jahrhunderten begann, gab es Kaffee und Kuchen im Festsaal der Stiftung. |
Gedenktag in der Stiftung
Am 9.11.2009 versammelten sich die Bewohner der Budge-Stiftung zum Gedenken an die schrecklichen Ereignisse der Reichspogromnacht 1938. Geschäftsführer Heinz Rauber forderte in seinen einleitenden Worten, dass trotz der Freude über die deutsche Wiedervereinigung niemals das Gedenken an die Reichspogromnacht unterbleiben dürfe.Jahrestage, so Rauber weiter, seien Tage einer starken symbolischen Verdichtung, und jeder Einzelne müsse für sich klären, in welchem Verhältnis er zu diesem Jahrestag stehe. In der Budge-Stiftung sei der heutige Jahrestag der Reichspogromnacht dauerhaft und fest verankert.
![]() |
Die sechs Kerzen stehen für sechs Millionen Ermordeter, die sechste Kerze ist traditionell in der Stiftung die Kinderkerze, diese wird von den jüngsten Mitarbeitern gezündet. |
Da sich das Wissen und nicht die Trauer an die tausendfachen Brutalitäten auf den Straßen in der Nacht des 9. November 1938 erinnere, sei es eine Aufgaben der Budge-Stiftung, dieses Wissen stets in Form einer Gedenkstunde weiterzugeben.
![]() |
Die Ansprache des Oberbürgermeisters a.D. der Stadt Frankfurt, Herr Andreas von Schoeler, können Sie im Anhang herunterladen. |
Die Gedenkstunde wurde minimalistisch musikalisch umrahmt von Roman Kuperschmidt und Caesar Salem. Rabbiner Andrew Steiman, Pfarrerin Gisa Reuschenberg und Diakon Franz Reuter begleiteten mit gemeinsamen Gebeten die Gedenkstunde.
Rabbiner Steiman und Imrich Moskowic sprachen gemeinsam das Kaddisch.
![]() |
Die erste Kerze wurde von unserem Bewohner Heinz Hesdörffer, links mit Andreas von Schoeler, angezündet. |
Rede anlässlich der Gedenkstunde (PDF)
Wohnbereich 6
Auf dem Wohnbereich 6 der Budge-Stiftung lebt Frau Markloff. Unser ehrenamtlicher Mitarbeiter, Herr Spielmann, animierte Frau Markloff dazu, sich um die Blumen auf dem Fensterbrett zu kümmern. Die Blumen stehen im offenen Bereich, wo gefeiert und gegessen wird. Frau Markloff nimmt ihre Arbeit sehr ernst und freut sich, wie gut es den Blumen geht.![]() |
Frau Markloff mit einem ihrer Blumentöpfe. |
Gewinner des Preisrätsels
Aus vielen richtig beantworteten Fragebogen, die wir zu unserem Preisrätsel, anlässlich des "Tages der offen Tür" am 18.10.2009, erhalten haben, sind 5 Gewinner nebst Partnern ihrer Wahl mit heutigem Datum ausgelost worden. Dabei war unsere Mitarbeiterin und stellvertretende Wohnbereichsleiterin, Frau Birte-Assja Wendl, als Glückfee verpflichtet worden.
3 Personen konnten wir bereits telefonisch informieren und ihnen den Termin für die Führung durch das Jüdische Museum Frankfurt mit unserem Rabbiner Andrew Steiman und anschließendem koscheren 3-Gänge Menü im Festsaal der Stiftung für Ende Januar 2009 avisieren.
Auch die "Nichtgewinner" werden von uns informiert.
Für alle Interessierten hier die richtigen Antworten zu den Rätselfragen:
Die Budge-Stiftung wurde 1920 gegründet.
Das Ehepaar Henry und Emma Budge ist auf dem jüdischen Friedhof in Frankfurt am Main beerdigt.
Die Budge-Stiftung verfügt über 2.891 Räume.
Die Spielgeräte unseres neuen Bewegungsparkes sind von der Hannlore-Krempa-Stiftung gespendet worden.
Gerne berichten wir im neuen Jahr von den Glücklichen und ihren Eindrücken von ihrem Gewinn.
100. Geburtstag
Am 3.11.1909 wurde Frau Hedwig Old in Offenbach geboren. Bei guter Gesundheit, geistig rege und immer noch an allem Neuen interessiert, konnte sie jetzt ihren 100. Geburtstag in der Henry und Emma Budge-Stiftung feiern.Im Beisein von Freunden, Angehörigen und Mitarbeitern gelang es Frau Old diesen Tag in vollen Zügen zu genießen. Ihre Lebensfreude lässt sich Frau Old auch nicht durch eine beträchtliche Einschränkung der Sehkraft nehmen. So bereitete ihr die live gespielte Klezmermusik von Roman Kuperschmidt große Freude.
![]() |
Blick in den Paul-Arnsberg-Saal, wo bei Sekt, Kaffee, Kuchen und belegten Broten gefeiert wurde. |
Bis in das Jahr 2003 konnte Frau Old noch ihren eigenen Haushalt führen. Jetzt genießt sie, befreit von lästigen Alltagspflichten, u. a. das umfassende Kulturprogramm der Budge-Stiftung.
100 gelbe Rosen wurden durch den Geschäftsführer, Heinz Rauber, überreicht, der darauf hofft, dass es bis zum 120. so weitergehen möge für Frau Old.
![]() |
Rechts vorne Frau Old mit dem Geschäftsführer Heinz Rauber. |
![]() |
Von der Stadt Frankfurt war die Stadtbezirksvorsteherin Frau Gerda Wiesner gekommen. Sie überreichte einen Blumenstrauß, Wein vom Lohrberg und die besten Wünschen vom Ministerpräsidenten Roland Koch. |
Der Gummibaum
Wie kam der Gummibaum in die Budge-Stiftung? Frau Fischer besucht seit vielen Jahren Bewohner der Budge-Stiftung, sie geht ebenso regelmäßig in das Internetcafé. Ihr Mann und sie gehören seit vielen Jahren der Oppenheimer Gesellschaft an, wodurch beide in die Stiftung kamen. Die Nachbarin von Frau Fischer, Frau Cappel aus Enkheim, besuchte die Stiftung das erste Mal am 3. November. Grund war, sie gab ihrem Gummibaum, der ihr zuhause zu groß geworden war, einen neuen Platz in der Halle der Stiftung.Wir sagen danke und freuen uns über die Pflanze.
![]() |
Frau Cappel mit ihrem Gummibaum |
100 Jahre Tel Aviv
Am Freitag, dem 30. Oktober feierten Bewohner und Gäste der Budge-Stiftung den 100-jährigen Geburtstag in einer Gemeinschaftsveranstaltung mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft; ermöglicht wurde sie durch Unterstützung der Herbert-Quandt-Stiftung. Die Veranstaltung begann mit einem Lichtbildervortrag und Lesung mit dem israelischen Autor und Journalisten Igal Avidan.![]() |
Auf dem Bild von rechts, Dr. Roland Löffler, Leiter Trialog der Kulturen der Herbert-Quandt-Stiftung, Frau Korenke von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, der Rabbiner der Stiftung, Andrew Steiman, und der Autor Igal Avidan. |
Die Zeitschrift „Neuland“, Ausgabe 26, 2009, schreibt: „Mit einer unspektakulär erscheinenden Versammlung von 66 Familien auf den Dünen am Mittelmeer wird am 11. April 1909 die erste hebräische Stadt geboren. Wobei es vor einhundert Jahren gar nicht das Ziel ist, eine Stadt zu gründen. Vielmehr wollen diese aus Europa stammenden Familien raus aus der Enge Jaffos mit seinen unzureichenden sanitären Einrichtungen. Eine übersichtliche Gemeinschaft soll entstehen, ein kleines Stück Europa mitten in der Levante (Länder am östlichen Mittelmeer). Und aus dieser kleinen Gemeinschaft heraus wächst die offene, optimistische Weltmetropole Tel Aviv.“
![]() |
Igal Avidan ist Korrespondent für israelische Zeitungen und Rundfunksender in Berlin. In Deutschland kennt man ihn als sachkundigen Referenten (im Fernsehen u. a. beim „Presseclub“) und Buchautor („Israel- Ein Staat sucht sich selbst“). |
![]() |
Das Buch kann bestellt werden beim Verlag Diederichs. |




























