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Projekt

im Gespräch von rechts nach links: Frau von Koenigsmarck, Dozentin an der Buchhändlerschule, die Azubis Katrin Wagner, Nicole Baron, Annkathrin Zikofsky und Sabine Knipp

Die Azubis berichteten über ihre Erfahrungen des wöchentlichen Zusammentreffens mit den Senioren auf der Pflegestation überwiegend positiv, aber auch ungewöhnlich und neugierig.

"Gute-Nacht-Geschichten" lesen die angehenden Buchhändler den Senioren in der benachbarten Stiftung vor. Die Leiterin des Projektes, Frau Christine Ermisch, berichtete, daß einige der Demenzkranken schon beim Vorlesen einschlafen. Das sei ein großer Erfolg mit dem die jungen Menschen natürlich erst einmal umgehen müssen.

Das gemeinsame Projekt der Buchhändlerschule und der Budge-Stiftung ist nun schon seit einem Jahr erfolgreich.

(siehe auch Pressemitteilung vom 14.11.05)

Pressemitteilung

Pressemitteilung
mit der Bitte um Veranstaltungsankündigung und Berichterstattung

„Ernährung in Alten- und Pflegeheimen“

Die Regionalgruppe der Heimbeiräte aus Alten- und Pflegeheimen des Rhein-Main-Gebietes trifft sich am Mittwoch, dem 23. November 2005 in der Zeit von 14.00 bis 17.00 Uhr in der Henry und Emma Budge-Stiftung zu ihrer Jahrestagung.

Die vom Hessischen Amt für Versorgung und Soziales organisierte Jahrestagung beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Thema „Ernährung in Alten- und Pflegeheimen“.

Über neue Erkenntnisse und praktische Umsetzungsmöglichkeiten einer qualitativ hochwertigen und schmackhaften Ernährung diskutieren der Leitende Regierungsdirektor beim RP Gießen, Herr Crößmann, sowie Frau Liane Junker, Leiterin des Altenpflegeheims in Bockenheim.

Ziel der Jahrestagung sei es, so die Initiatoren, dass die Heimbeiräte der stationären Pflegeeinrichtungen kenntnisreich an der Gestaltung der Speisepläne mitwirken können.

Es wird eine rege Teilnahme erwartet.

Mit freundlichen Grüßen

Heinz Rauber
Geschäftsführer

Pressemitteilung

Das Vorlesen am Bett rege die Sinne an und entspanne zugleich. Ferner helfe es, sich entspannt auf eine lange Nacht vorzubereiten.
Interessante Erfahrungen sammle die Henry und Emma Budge-Stiftung mit einer wunderbaren Zusammenarbeit, die sich aus der unmittelbaren Nachbarschaft zu den Schulen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels ergeben.
Junge Männer und Frauen, welche in der Seckbacher Schule den theoretischen Teil ihrer beruflichen Ausbildung absolvieren, besuchen abends hochbetagte Menschen an ihrem Bett in der Budge-Stiftung und lesen dort „Gute-Nacht-Geschichten“ vor.
Die angehenden Buchhändler gehen auf die Vorlieben der Senioren ein, bieten aber auch Kurzgeschichten und moderne Literatur an. In der Regel verbleiben die „Vorleser“ 30 Minuten am Bett. Es entstehen, so die jungen Auszubildenden, sehr intensive persönliche Begegnungen.
Die erkennbare Dankbarkeit für die ehrenamtliche Arbeit sei für die jungen Männer und Frauen ein besonderer Lohn.

Dieses gemeinsame Projekt der Buchhändlerschule und der Budge-Stiftung sei nunmehr 1 Jahr erfolgreich gewesen, so der Direktor der Stiftung Heinz Rauber, und verdiene die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Das generationsübergreifende Projekt zeige, dass junge Menschen solidarisch mit hochbetagten Menschen seien. Wir wissen, so Rauber weiter, das persönliche Freundschaften, ja sogar persönliche Begleitung bis zum Tode möglich geworden seien.
 
Wir stellen das skizzierte Projekt am Donnerstag, den 17.11.2005 um 18.00 Uhr in unserer Cafeteria der Öffentlichkeit vor. Wir würden uns freuen, wenn in Ihrer Redaktion Interesse an einer Berichterstattung und an einer Begegnung mit den jungen Auszubildenden bestehen. Die Arbeit und das gesamte Projekt verdient sicherlich öffentliche Anerkennung.

Ihre Berichterstattung könnte Dritte dazu ermuntern in ähnliche Projekte einzusteigen.

Ein Imbiss wird gereicht! Voranmeldung daher erwünscht.

Mit freundlichen Grüßen
Heinz Rauber
Geschäftsführer

Grusswort, Franz Frey

Grusswort des Dezernenten der Stadt Frankurt am Main für Soziales und Jugend

Sehr geehrter Herr Rauber,
sehr geehrte Damen und Herren,

leider ist es mir wegen anderer terminlicher Verpflichtungen nicht möglich, heute an der Eröffnung der Ausstellung „Jehuda Bacon“ in der Henry und Emma Budge-Stiftung teilzunehmen. Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, die Bilder von Jehuda Bacon hier in unserer Stiftung zu präsentieren und Herr Bacon persönlich anwesend ist und als Zeitzeuge sprechen wird. Es ist kaum ein anderer Ort denkbar, der angemessener wäre für eine Betrachtung und Auseinandersetzung mit den Werken eines Künstlers, der das Überleben des Holocaust so intensiv in seinem künstlerischen Ausdruck verarbeitet hat. Hier in der Henry und Emma Budge-Stiftung ist der Versuch eines gemeinsamen Neuanfangs von überlebenden Juden und Christen in Deutschland nach den Schrecken der nationalsozialistischen Herrschaft gewagt worden. Die Entscheidung für diese Einrichtung ist eine Entscheidung, aufeinander zuzugehen, gemeinsam in Frieden miteinander zu leben, nicht eine Entscheidung zu vergessen. Menschen, die hier leben und arbeiten, wissen, wie schwer das oft ist und dass die schrecklichen Erinnerungen vieler Bewohnerinnen und Bewohnern immer gegenwärtig sind. Die Geborgenheit in der Gemeinschaft, die religiöse Begleitung, die fürsorgliche Betreuung, die Beschäftigung mit Malerei und Musik - es gibt unterschiedliche Aspekte des Lebens in der Stiftung, die eine Hilfe bieten.
Jehuda Bacon sagt: „Meine Bilder haben mich gerettet“. Die überlebenden Opfer des Holocaust, die heute an dieser Ausstellungseröffnung teilnehmen und auch in den kommenden Wochen sich diese Bilder ansehen, werden dies besonders gut verstehen. Ich hoffe sehr, dass viele Besucher, auch viele jüngere Menschen den Weg zu dieser Ausstellung finden, um der großartigen Kunst Jehuda Bacons zu begegnen.
Ich wünsche Ihnen allen eine anregende und interessante Veranstaltung zur Eröffnung dieser Ausstellung und grüße Sie herzlich.

Ihr
Franz Frey

 

Grusswort, Dr. Nordhoff

Grußbotschaft von Kulturdezernent Dr. Hans-Bernhard Nordhoff zur Ausstellung „Yehuda Bacon“ in der Budge-Stiftung

Sehr geehrter Herr Bacon, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schülerinnen und Schüler,

„Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar“, sagte der Expressionist Paul Klee, den die Nazis als „entarteten Künstler“ brandmarkten. Was in der Kunst Yehuda Bacons sichtbar wird, der Künstler wurde, nachdem er die Hölle Auschwitz überlebt hatte, ist der Geist der Versöhnung. Dieser spricht allein schon aus der Existenz seines Werkes.

Ein Artikel in der Rundschau zitiert Sie, verehrter Herr Bacon, dass es die guten Erzieher nach dem Krieg und die Kunst waren, die Sie gerettet haben. Durch die Kunst ist Ihnen offenbar gelungen, was den meisten unvorstellbar erscheinen muss, nämlich, das Grauen in Ihrer Kindheit nicht nur zu verarbeiten, sondern auch produktiv und kreativ umzuformen.

Dass Sie uns in Deutschland an dem Ergebnis dieser künstlerischen Transformation teilhaben lassen, ist eine Ehre für uns, für die Ihnen Dank gebührt. Es gibt nicht viele Orte, die so geeignet sind für eine Ausstellung der Werke Bacons wie die Henry und Emma Budge-Stiftung, die mit ihrer Arbeit den Rahmen für den täglichen Brückenschlag zwischen den Religionen schafft. Daher möchte ich mich auch sehr herzlich bei den Vertreterinnen und Vertretern der Stiftung bedanken, die diese Ausstellung ermöglicht und organisiert haben sowie bei den Schülerinnen und Schülern der Musterschule, die die heutige Eröffnung musikalisch begleiten.

Ich wünsche Ihnen allen eine anregende Vernissage, der Ausstellung den verdienten Erfolg und dem Künstler auf seiner Deutschlandreise einen fruchtbaren Austausch mit vielen intensiven Begegnungen.

Dr. Hans-Bernhard Nordhoff

Vernissage-Jehuda Bacon

"Meine Bilder haben mich gerettet."

Der Mensch und Künstler lebt glaubwürdig Versöhnung.

Gerade aufgrund seiner Erfahrung mit den dunkelsten Seiten der Unmenschlichkeit entschied er sich früh für Vergebung und Völkerverständigung. Der Künstler gehörte zu den ersten Überlebenden der Shoa, die bewusst wieder deutschen Boden betraten.

In der Budge-Stiftung traf Jehuda Bacon Bewohner, die ein ebensolches Schicksal erleiden mussten.

 

 

Jens Oertel, der Jehuda Bacon seit zehn Jahren kennt, sprach mit ihm über sein Leben und Werk.

 

Zur Vernissage lud die Stiftung Bewohner und Gäste zu einem koscheren Buffet, nach einem musikalisch gestaltetem Rahmenprogramm von Schülerinnen und Schülern der Musterschule, Schulisches Zentrum für Musik und Begabtenförderung in Frankfurt.

 

Seelsorge in der Stiftung

Seelsorge in der Henry und Emma Budge-Stiftung
Einladung zur offenen  Kapelle »Weißt Du, wo der Himmel ist?«

Weißt Du, wo der Himmel ist, außen oder innen? Eine Handbreit rechts und links, Du bist mitten drinnen.

Weißt Du, wo der Himmel ist? Nicht so tief verborgen. Einen Sprung aus Dir heraus, aus dem Haus der Sorgen.

Weißt Du, wo der Himmel ist? Nicht so hoch da oben. Sag doch Ja zu Dir und mir, Du bist aufgehoben.

Weißt Du, wo der Himmel ist, außen oder innen? Eine Handbreit rechts und links, Du bist mitten drinnen.

(Wilhelm Willms)

Gemeinsam den Himmel entdecken im Betrachten von Bildern, hören von Musik, Geschichten, gemeinsamen Singen, miteinander Sprechen……….

Jeden Mittwoch von 15.30 bis 17.00 Uhr und jeden Freitag von 10.00 bis 11.30 Uhr in der Kapelle

Beginn:  16.November  15.30Uhr

Auf Ihr Kommen freuen sich Gisa Reuschenberg, Pfarrerin und Franz Reuter, Diakon

 

 



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BUDGE-STIFTUNG • Wilhelmshöher Str. 279 • D-60389 Frankfurt am Main
Tel: 0049-69-47 87 10 • Fax: 0049-69-47 71 64 • E-Mail: info [at] budge-stiftung.de