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Wir für Euch
Die Seniorentheatergruppe WIR für EUCH besteht seit 2008 und setzt sich zusammen aus Bewohnern der Budge-Stiftung. Die Aufführung am 28. Oktober unter der Regie von Helga Heise beinhaltete Sketche von Loriot, Franziska Polanski, Angelo Wulff, Horst Pillan und Elly Michler.
Die zahlreichen Zuschauer und Zuhörer amüsierten sich köstlich und quittierten dies auch mit viel Applaus.
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Das komplette Ensemble auf der Bühne, von links, Frau Hecht, Herr Kabisch, Frau Ullrich und Herr Silbermann |
Bei der Begrüßung erinnerte Frau Heise nochmals an die verstorbene Frau Laub, die bei der letzten Aufführung im Mai noch dabei sein konnte und die von vielen sehr vermisst wird.
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Von links, Herr Kabisch und Herr Silbermann beim Sketch: Qualität ist alles |
Mit viel Spaß und Lust am Ausprobieren sind die "Schauspieler" dabei. Die Theatergruppe trifft sich regelmäßig donnerstags um 16.30 Uhr im Paul-Arnsberg-Saal zur Probe. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen.
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Von links, Frau Ullrich und Herr Silbermann mit dem Sketch: Im Hutladen |
Wir freuen uns schon auf den nächsten Theaternachmittag.
Lesung am 27.10.
Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Frankfurt am Main lud ein zur "Blauen Stunde, eigene Texte zum Träumen ..." mit den Autorinnen Petra Kunik und Hanna Dunkel von der Literaturgesellschaft Hessen e.V.![]() |
Von rechts am Pult, Petra Kunik und Hanna Dunkel |
Musikalischer Nachmittag
Das Hamburger Musiktheater "Orpheus" war am Sonntag wieder Gast in der Stiftung. Bei Kaffee und Kuchen erlebten die Bewohner ein buntes Programm mit Ballett und Tanz. Frau Ritz vom Sozialen Dienst begrüßte die Bewohner und Gäste an diesem Nachmittag.
Impressionen vom Tag der offenen Tür
Am Tag der offenen Tür zeigte die Budge-Stiftung ihre Vielfalt. Die zahlreich erschienen Gäste konnten an Führungen im Haus zur Probewohnung, zum Wohnbereich 5 und zum Raum der Stille teilnehmen. Auch die Physiotherapie und die Synagoge wurden besichtigt. Im Paul-Arnsberg-Saal las unser Bewohner Heinz Hesdörffer aus seiner Biographie, die Kapelle hatte einen Diavortrag der Gruppe "Offene Kirche" mit den Fahrten nach Weimar/Buchenwald, Celle/Bergen-Belsen und Dresden/Pirna vorbereitet.![]() |
So herbstlich würden die Gäste am Eingang der Budge-Stiftung erwartet. |
Im Erdgeschoss waren geöffnet: der Flohmarkt, die Budge-Bahn, das Internetcafé, der Minimarkt, die Bibliothek, die Cafeteria mit Kaffee und Kuchen. Die beiden Seckbacher Apotheken maßen die Venentätigkeit und den Blutdruck.
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Die Küche begrüßte die Gäste mit einem Ratatouille-Cocktail und diversen Getränken. |
An der Pforte konnte sich jeder am Preisrätsel beteiligen. Im 2. Obergeschoss war die Künstlerin der aktuellen Ausstellung arte ventura anwesend und bereit über ihre Arbeit zu sprechen.
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Auf dem Außengelände wurde der neue Bewegungspark, der von der Hannelore-Krempa-Stiftung mit 15.000 Euro gespendet wurde, eröffnet. Mit dabei war Frau Förster vom Vorstand der Stiftung, sowie Herr Rauber, Stiftungsdirektor, rechts im Bild. Auf dem Foto führt Frau Manderscheid (Physiotherapie) gerade den Schwebebalken vor. |
Laubhüttenfest
Zum Laubhüttenfest fand eine jüdische Zeitreise, mit Liedern, Geschichten und jüdischem Humor in der Synagoge mit Dany Bober statt. Nur wenige Tage nach dem höchsten Feiertag Jom Kipur feiern wir in der Stiftung Sukkot, das Laubhüttenfest.![]() |
Einige Bewohner konnten die hebräisch vertonten Lieder mitsingen. |
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Dany Bober ist der Sohn unserer Bewohnerin Anni Bober. |
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Das Laubhüttenfest ist ein Erntedankfest. |
Tag der offenen Tür am 18.10.
Tag der offenen Tür in der Henry und Emma Budge-Stiftung
Am Sonntag, dem 18.10.2009, findet in der Zeit von 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr, der „Tag der offenen Tür“ in der Henry und Emma Budge-Stiftung, Wilhelmshöher Straße 279 in 60389 Frankfurt-Seckbach, statt.
An diesem Tag können Interessierte hinter die Kulissen des Hauses schauen. Besichtigungen der Wohnungen und der Pflegezimmer sind möglich. Gerne beraten die Mitarbeiter des Hauses alle Gäste.
Wir zeigen das vielfältige Angebot der Stiftung, das wir für den Alltag des Hauses vorhalten. Sie können die Synagoge des Hauses besuchen und mit unserem Rabbiner ins Gespräch kommen. Sie lernen das soziale und kulturelle Angebot der Budge-Stiftung kennen. Die Küche empfängt Sie mit einem kulinarischen Gruß. Einer Lesung unseres Bewohners, Herrn Heinz Hesdörffer, der zu den Überlebenden von Auschwitz zählt, können Sie beiwohnen. AM Tag der offenen Tür werden wir unser neuestes Angebot, einen stadtteiloffenen Bewegungspark für Senioren, der Öffentlichkeit vorstellen.
Der Tag der offenen Tür präsentiert unsere Vielfalt.
Fahrt der Gruppe
Haus C 16 - Ort des nationalsozialistischen Massenmordes in den Jahren 1940/41, 1995, Harald Hauswald/OSTKREUZ, Bildarchiv der Stiftung Sächsische Gedenkstätten
In der für ihre humanistische Tradition berühmten ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt Pirna-Sonnenstein ermordeten die Nationalsozialisten in den Jahren 1940 und 1941 13.720 vorwiegend psychisch kranke und geistig behinderte Menschen. Sie wurden im Rahmen der nationalsozialistischen Krankenmorde, der sogenannten „Aktion T4“, in einer Gaskammer umgebracht. Unter ihnen starben an diesem Ort im Sommer 1941 mehr als tausend Häftlinge aus dem Konzentrationslager Buchenwald.
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Erst seit 1989 drang der fast vergessene Massenmord allmählich wieder in das öffentliche Bewusstsein. Bürgerinnen und Bürger der Stadt Pirna sowie Angehörige der Ermordeten engagierten sich seit 1991 im „Kuratorium Gedenkstätte Sonnenstein e. V." für die Einrichtung einer Gedenkstätte. Im Juni 2000 wurde die Gedenkstätte am historischen Ort eingeweiht. Seitdem verdeutlichen der Gedenkbereich und eine Dauerausstellung die Geschichte dieses Ortes.
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Die Gruppe „Offene Kirche“ hatte sich in diesem Jahr die Gedenkstätte Sonnenstein zum Ziel gemacht, nachdem wir in den vergangenen Jahren die Gedenkstätten Buchenwald und Bergen- Belsen besucht hatten. |
Im Rahmen der Fragestellung, wie man angemessen gedenken könne, ist dies unser Versuch, eine Antwort zu finden. Wir haben wiederum die Erfahrung gemacht, dass das unsägliche Geschehen uns auf existentielle Weise traurig macht und verstummen lässt, wenn wir vor Ort sehen und hören, was geschehen ist. Wir waren eine 14köpfige Gruppe von BewohnerInnen, Mitarbeiterinnen und SeelsorgerInnen unterschiedlicher Generationen (Jahrgänge 1917 – 1972) und jeder in gleicher Weise von Traurigkeit erfasst. Es war gut, dass wir von einem sehr engagierten jungen Mann geführt und informiert wurden, der kompetent und mit ganzem Herzen bei der Sache war.
Anderntags genossen wir die Stadtführung durch Dresden, das manchen von uns schon bekannt war, aber uns alle wieder in seinen Bann zog.
Dankbar sind wir für die Unterstützung der Budge Stiftung, die uns den Bus und finanzielle Hilfen gegeben hat, damit diese Fahrt möglich wurde.
Dankbar sind wir auch für die Bewahrung auf der Fahrt und das wirklich schöne Wetter, das uns Dresden in einem wunderbaren Licht zeigte.
Mitreisende der Gruppe "Offene Kirche":
Renate Kölliker, Renate Stichter, Jochem Kabisch, Jutta Wiese, Marianne Batton, Gisa Reuschenberg, Franz Reuter, Elisabeth Schroth, Harry Klatta, Beatrix Schorr, Ludivia Moreno-Heyer, Herbert Hoffmann, Jutta Gällweiler, ChristianeSchulze Velmede













