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Pelz-Modenschau

Die Neue Presse schrieb: " Geradezu professionell schreiten Helma Lenz, 82 Jahre alt, und ihre Freundin Ruth Exner, 79 Jahre,  in Pelze gehüllt, durch das Publikum."
Das Foyer der Stiftung war gut besucht bei der Pelz-Modenschau  des Seckbacher Kürschnermeisters Karl-Heinz Alt. Seine Frau (im Vordergrund)moderierte und stellte die einzelnen Teile vor.

Das war bereits die zweite Modenschau im Foyer der Stiftung. Auch diesmal gab es viel Beifall, besonders für die Models, die in der Budge-Stiftung wohnen.

Für Frau Lenz, 82 Jahre alt, war dies bereits die zweite Modenschau als Model.
Besonderen Applaus gab es für Frau Gerda Lewandowski, 96 Jahre alt, die sich trotz ihres Rollators traute als Model mitzumachen. Das Foto zeigt Frau Lewandowski neben Michael Dietrich vom Sozialdienst Betreutes Wohnen.

 

Erinnern und Gedenken

Erinnern und Gedenken – Dem Vergessen entgegentreten

Die Henry und Emma Budge-Stiftung hatte vor zwei Jahren das Schicksal der jüdischen Frauen und Männer erforscht, die in der Zeit vor der Shoa im Altenheim der Budge-Stiftung am Edingerweg lebten.
Die Recherche ergab, dass 23 Frauen und Männer der Shoa - der Vernichtung in den Konzentrationslagern - zum Opfer fielen.
Jetzt gelte es, diesen Frauen und Männern, die ihr Leben verloren haben, einen Ort des Gedenkens zu schaffen – einen Ort der dem Vergessen entgegen wirken soll.
Die Budge-Stiftung möchte diese Erinnerungsstätte auf ihrem Gelände an der Wilhelmshöher Straße 279 in Frankfurt-Seckbach errichten.
In einem Dialog mit den heutigen Bewohnerinnen und Bewohnern der Budge-Stiftung, unter Beteiligung eines Historikers und eines Kunstpädagogen, soll die Gestaltung der Erinnerungsstätte und die Festlegung des Standortes auf dem Gelände erarbeitet werden.
Ziel ist es, noch im Jahre 2009, möglichst zum 9. November 2009 - dem Gedenktag an die Reichspogromnacht – das Denkmal zu enthüllen.
Dieses Projekt der Bewohner fand die Stiftung Polytechnische Gesellschaft förderungswürdig.
Gerade die umfangreiche Partizipation der Bewohnerinnen und Bewohner stelle für die Stiftung Polytechnische Gesellschaft, so Herr Dr. Roland Kaehlbrandt, einen Generationen übergreifenden Versuch der Bewältigung der Geschehnisse der Shoa dar.
Der Stiftungsdirektor Heinz Rauber konnte mit großer Freude den Bewilligungsbescheid über 5.000,- Euro entgegennehmen.
Mit Anerkennung vernahmen die jüdischen Bewohner das Engagement der Stiftung Polytechnische Gesellschaft in der Gedenkstunde am 27. Januar 2009, aus Anlass des Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus.


 

Mittwochsgespräch-Buchpräsentation

Buchpräsentation in der Budge-Stiftung

Alf von Kries, Psycho-Onkologe der Wiesbadener Horst-Schmidt-Kliniken, stelle als Herausgeber das Buch „Weg zum Lebenssinn“ vor.

Dieses Buch kann helfen eine religiöse und philosophische Orientierung in Zeiten Lebens bedrohlicher Erkrankungen zu finden.

Im Mittelpunkt des Buches stehen Betrachtungen der großen Weltreligionen zum Umgang mit den Themen Krankheit, Leiden und Tod. Es wird keine pessimistische Sicht auf diese schwierigen, das Leben massiv beeinträchtigenden Lebenssituationen dargelegt. Die Autoren zeigen Chancen für die Betroffenen und deren Angehörige auf, um eine neue Perspektive für das Leben gewinnen zu können.

von links, Heinz Rauber Geschäftsführer der Stiftung, Petra Kunik (jüd. Publizistin), die Lektorin Frau Dr. Kotb, Alf von Kries (Diplom-Psychologe) und die Verlegerin Frau Ursula Reichert.

Die von Petra Kunik, Publizistin, Vorsitzende der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, initiierte Lesung lockte mehr als 50 Besucher an, die zudem durch den Erwerb des Buches spüren ließen, dass die Autoren des Buches mit ihrem interreligiösen Vergleich die Gefühle der Menschen erreichen.

Die Budge-Stiftung wird das Buch zur internen Fortbildung verwenden.

Das Buch „Wege zum Lebenssinn“ ist im Ludwig Reichert Verlag Wiesbaden erschienen (ISBN: 978-3-89500-620-3). Der Herausgeber ist Herr Alf von Kries.

 

 

Holocaust Gedenktag am 27. Januar

Hier in der Budge-Stiftung legen Menschen Zeugnis ab über die Gräueltaten der Nationalsozialisten mit der Autorität des Authentischen.
Mit der Autorität des Authentischen wird den Leugnern und den Verharmlosern des Schreckens der Shoa begegnet.
Der 27. Januar – der internationale und nationale Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus – ist in der Budge-Stiftung geprägt von der Anwesenheit der Überlebenden der Shoa, von ihrem Zeugnis und von ihrer Mahnung an die Lebenden das Geschehene nicht zu verdrängen – es nicht der Vergessenheit preis zu geben.
Das Verdrängen, das Vergessen der Shoa käme einer zweiten Vernichtung aller Opfer gleich. Noch, so Stiftungsdirektor Heinz Rauber, geben die Überlebenden den Gedenkveranstaltungen in der Budge-Stiftung die aufrüttelnde Authentizität.
Die Auschwitz Überlebenden Heinz Hesdörffer und Sigmund Freund riefen die in der Gedenkveranstaltung anwesenden Jugendlichen auf, stets gegen Unterdrückung und Intoleranz sowie gegen jede Form des Antisemitismus vorzugehen.
Gegenseitige Achtung und gegenseitiger Respekt verhindern Taten wie die Gräuel der Shoa.
Am Pult Heinz Rauber, Stiftungsdirektor, bei seiner Ansprache.

Rabbiner Andrew Steiman, Diakon Franz Reuter und Stiftungsdirektor Heinz Rauber äußerten ihr Unverständnis über die Vorgänge der Wiederaufnahme von 4 reaktionären Bischöfen in die katholische Kirche. Wer selbst Auschwitz besucht habe, so wie es Papst Benedikt XVI. tat, könne Holocaust-Leugnern, wie dem Briten Richard Williamson, keinesfalls den Weg in die katholische Kirche ebnen.
Rabbiner Steiman und Diakon Reuter betonten, dass Sie ihre gemeinsame Arbeit in der Budge-Stiftung fortsetzen werden.
Frau Simone Hofmann las aus ihrem Gedichtband das Gedicht „ Der Himmel“ vor.
Die musikalische Begleitung durch Herrn Roman Kuperschmidt und seinen Freunden trug zu der würdevollen Veranstaltung bei.

Schüler der Fachhochschule mit ihrer Praktikumsanleiterin für Pflegeberufe zündete Kerzen an.

Stiftungsdirektor Heinz Rauber ließ sich in seinen Ausführungen zum Tage der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz von einer Äußerung des ersten Bundespräsidenten, Theodor Heuss leiten, der aus Anlass der Weihe des Gedächtnismales für die Opfer des Vernichtungslagers Bergen-Belsen im November 1952 gesagt hatte: „Wer hier als Deutscher spricht, muss sich die innere Freiheit trauen, die volle Grausamkeit der Verbrechen, die hier von Deutschen begangen wurde, zu erkennen. Wer sie beschönige oder bagatellisieren wolle oder gar mit der Berufung auf den irregegangenen Gebrauch der sogenannten „Staatsräson“ begründen wolle, der würde nur frech sein“.

rechts am Rednerpult Andrew Steiman, der Rabbiner der Stiftung mit dem Auschwitz Überlebenden Bewohner Heinz Hesdörffer

Abschließend sagte Stiftungsdirektor Heinz Rauber: „ Wir wissen nicht was morgen wird, wir wissen wohl was gestern war und daher wissen wir auch was sich nicht wiederholen darf.

Verleihung des Rosl und Paul Arnsberg-Preises

Erstmals wurde der Rosl und Paul Arnsberg-Preis verliehen. Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt hatte zu Ehren des 100. Geburtstags unseres Vorstandsmitgliedes Rosl Arnsberg den genannten Preis ausgeschrieben. Im Rahmen eines Festaktes konnten im Beisein von Frau Rosl Arnsberg die Preise am 21.01.2009 verliehen werden.
 
Frau Rosl Arnsberg mit den Preisträgern Dr. Helga Krohn und André Griemert nach der Preisverleihung.

Wir freuen uns mit unserem Vorstandsmitglied Rosl Arnsberg über die Würdigung des Ehepaares Arnsberg, die durch diese Stiftung eines dotierten Preises ausgedrückt wird.
 
Sie wollen bitte die Pressemitteilung der Polytechnischen Gesellschaft beachten.

(Als PdF zum Herunterladen)../../uploads/PM 21.1.pdf

Konzertnachmittag

Am Dienstag, dem 20. Januar fand im Paul-Arnsberg-Saal ein Konzert der "Yehudi Menuhin Live Music Now" Gesellschaft statt. Der berühmte Geiger und Dirigent Yehudi Menuhin rief diese Organisation ins Leben um Menschen, die nicht mehr die Möglichkeit haben ein Konzert zu besuchen, Musik zu bringen.

Am Klavier, Leyla Kristesiashvili, Mezzosopran Katharina Magiera.

Gleichzeitig wird auf diesem Wege jungen, talentierten Musikern, unter 30 Jahren, die Gelegenheit geboten, sich auszuprobieren und dem Publikum zu stellen. Eine Jury wählt jährlich nach musikalischen Kriterien Solisten und Ensembles für die Förderung aus.

Wer sich für die Organisation interessiert, findet im Internet unter "Yehudi Menuhin Live Music Now Frankfurt am Main e. V." weitere Informationen.

 

Wahllokal Budge-Stiftung

Am Sonntag, dem 18. Januar, konnten die Bewohnerinnen und Bewohner der Budge-Stiftung ihre Stimme für die Landtagswahl 2009 erneut im Hause selbst abgeben.

Von 811 Wahlberechtigten gaben 469 ihre Stimme ab. Die Wahlbeteiligung lag bei 57,8 % bei 448 gültigen Stimmen.

Die Verteilung lag bei 46,9 % für die CDU, 20,8 % für die SPD, 13,2 % für die FDP, 14,3 % für die Grünen und 4,9 % für Die Linke.

 

Sternsinger zu Gast

Am Montag, dem 5. Januar um 15.00 Uhr kamen die Sternsinger wie in jedem Jahr, zu den Bewohnern der Budge-Stiftung.
Im Foyer wurde von den Kindern gesungen und Texte gelesen, bevor sie weiterzogen auf die Wohnbereiche des Pflegeheimes.
Die Sternsinger, im Alter von vier bis sechzehn Jahren, kamen aus den katholischen Gemeinden Heilig Geist und Hildegard von Fechenheim und Riederwald.
An diesem Tag wurde Frau Annette Ritz vom Sozialen Dienst des Pflegeheimes für ihr 10-jähriges Jubiläum, welches sie am 1. Januar feiern konnte, mit einem Blumenstrauß von Stiftungsdirektor Heinz Rauber geehrt.

 

 

 



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BUDGE-STIFTUNG • Wilhelmshöher Str. 279 • D-60389 Frankfurt am Main
Tel: 0049-69-47 87 10 • Fax: 0049-69-47 71 64 • E-Mail: info [at] budge-stiftung.de