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Gedenktag, 27. Januar
Nationaler Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
Am Sonntag, den 27. Januar 2008 konnten die Bewohnerinnen und Bewohner gemeinsam mit vielen auswärtigen Gästen der Budge-Stiftung, den Nationalen Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus begehen.
An dem Tag der Befreiung der Überlebenden des KZ-Lagers Auschwitz erinnerte in einer bewegenden Rede Herr Prof. Dr. Micha Brumlik. Er hob den Widerstand jüdischer Gruppen gegen die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten hervor.
Prof. Dr. Brumlik verwies darauf, dass in diesen Widerstandsgruppen – getragen von jungen Menschen – stets das eigenen Leben in Gefahr gebracht wurde. Letztlich hätten viele Widerstandskämpfer ihre Aktionen mit Ihrem Leben bezahlt.
Das Totengebet - das Kaddisch - sprach der Shoah-Überlebende S. Freund. Ein gemeinsames Gebet unseres Rabbiners Andrew Steiman mit Herrn Diakon Otto Bammel und Herrn Pfarrer David Schnell rief zur Versöhnung auf.
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Bewohner und Gäste im Paul-Arnsberg-Saal |
In seinen Begrüßungsworten wies der Stiftungsdirektor Herr Heinz Rauber die Anwesenden drauf hin, dass der Nationale Gedenktag leider noch nicht fest im Bewusstsein der Menschen in Deutschland verankert sei. Nur so ließe sich erklären, dass zu selben Stunde der hiesigen Gedenkstunde andernorts ein Faschingsumzug stattfinde.
Erfreut zeigten sich die Verantwortlichen der Budge-Stiftung, dass eine Schulklasse aus Karben, nebst Lehrern und Eltern an diesem Sonntag an der Gedenkstunde teilgenommen hat.
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Herr Prof. Dr. Micha Brumlik mit Bewohnerinnen der Stiftung beim Kerzenanzünden |
Fasching in der Stiftung
Pünktlich um 18.11 Uhr marschierten die Abgeordneten des Karnevalvereins Bergen-Enkheim auch dieses Jahr wieder in den Festsaal der Stiftung ein. Ein reiches Angebot unter dem Motto: "Allen Wohl, Niemand Weh!" präsentierten sich die "Narren" aus Bergen-Enkheim mit närrischen Vorträgen und Schautänzen der Minis, Midis und der Damengarde.![]() |
So hübsch waren die Bewohner des Pflegeheimes von den PflegerInnen und Auszubildenden maskiert und bemalt worden. |
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Der Schautanz der Hexen war fast akrobatisch zu nennen und bekam großen Beifall. |
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Die neue Präsidentin des Karnevalvereins, Sylvia Weil, 2.von links, holte Herrn Wefers von der Technik auf die Bühne, um für die schöne Dekoration zu danken. Er bekam einen Orden umgehängt verbunden mit einem Küsschen der diesjährigen Apfelweinkönigin, Jeanine I. |
Neun Stadtideen-Diskussion
Für alle Stadtinteressierte lud der "Stadtsalon No 21" unter dem Veranstaltungsprogramm "Was schrumpft denn da?" eine Kooperation von bb22 - urbane projekte, dem Projektbüro Schrumpfende Städte und dem Deutschen Architekturmuseum zur Diskussion in die Kapelle der Henry und Emma Budge-Stiftung ein.![]() |
Es fand eine rege Diskussion statt um die Fragen: Bedroht uns der demografische Wandel? Kennen wir die Ansprüche und die Bedürfnisse der Akteure von morgen? |
Gekommen waren Stadtinteressierte, Stadtaktivisten, Stadtbeobachter und Stadtdenker sowie "Experten" der Stadtplanung, der FH Frankfurt(Soziale Arbeit und Gesundheit), aus dem Magistrat (Amt für multikulturelle Angelegenheiten) und der Geschäftsführer der diakonischen Altenhilfe und Kindereinrichtung, Weimar.
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Einen kleinen Imbiss, in Form von Hochhäusern, brachten die Architekten mit. |
Lesung
"Bombenapplaus" heißt das Buch, die Biographie, die Petra Bonavita über das Leben der Nanni Becker schrieb. Es war ein sehr spannender Nachmittag im Paul-Arnsberg-Saal, zu dem interessierte BewohnerInnen und Gäste erschienen waren.![]() |
Nanni Becker, links im Bild, mit Petra Bonavita |
Aus der Lesung wurde zunehmend eine Erzählung von Frau Becker, Sie steht übrigens kurz vor Ihrem 94. Geburtstag. Eine Erzählung über das Leben der sogenannten "Halbjuden", wie die Nazis Kinder aus "Gemischtehen" bezeichneten. Der Rassenwahn der Nationalsozialisten hat der gebürtigen "Fechenheimerin" den wahren Zugang zu einer Karriere als Sängerin unmöglich gemacht.
Wer sich für die Biographie interessiert, kann den Verlag gerne im Sekretariat der Budge-Stiftung oder bei Herrn Michael Dietrich erfragen.
Einladung zum Gedenktag am 27. Januar
Am Sonntag, den 27. Januar 2008 begehen wir in der Henry und Emma Budge-Stiftung, Wilhelmshöher Straße 279 in Frankfurt-Seckbach, den „Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus“.
Prof. Dr. Micha Brumlik wird mit seiner Ansprache an die am 27.01.1945 erfolgte Befreiung der Menschen aus dem Konzentrationslager Auschwitz erinnern. Die Gedenkstunde beginnt um 14.30 Uhr und findet im Paul-Arnsberg-Saal der Budge-Stiftung statt.
Die religiöse Begleitung wird durch Rabbiner Andrew Steiman wahrgenommen. Musikalisch begleitet Herr Roman Kuperschmidt die Gedenkstunde.
Selbstverständlich sind interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme eingeladen.
Da die Budge-Stiftung am 27. Januar 2008 auch ein Wahllokal zur Landtagswahl beherbergt, können interessierte Wähler gerne auch die Gedenkveranstaltung vor oder nach der Wahlhandlung besuchen.
Ferner bietet unsere Cafeteria in der Zeit von 14:30 Uhr bis 18:00 Uhr Kaffee und Kuchen für eifrige Wählerinnen und Wähler zu einem Sonderpreis an.
Mit freundlichen Grüßen
Heinz Rauber, Geschäftsführer
Einladung zur Finisage am 28. Januar
Sehr geehrte Damen und Herren,
am Montag, den 28.1.2008 findet um 15:00 Uhr in der Kapelle ein Treffen mit Herrn Alexis Werner statt. Herr Werner hat die zu Ende gehende Ausstellung „deadLine“ entwickelt, gestaltet und in unserem Hause präsentiert.
Wir wollen am Ende der Ausstellung allen Bewohnerinnen und Bewohnern die Möglichkeit zu einem Gespräch mit Herrn Werner einräumen. Dem jungen Künstler helfen Ihre Rückmeldungen bei der Weiterentwicklung seines Werkes.
Über Ihre Teilnahme freuen wir uns gemeinsam mit Herrn Alexis Werner. Für Getränke ist gesorgt.
Heinz Rauber, Geschäftsführer
Sternsinger in der Stiftung
700 Sternsinger ca. suchen in diesen Tagen Wohnungen und soziale Einrichtungen auf, um den Menschen Gottes Segen zu überbringen und Geld für Kinder in aller Welt zu sammeln, in diesem Jahr zum 50. Mal.
Wie in jedem Jahr, kamen auch diesmal die Sternsinger in die Budge-Stiftung. Als Heilige Drei Könige gekleidet erfreuen Sie die BewohnerInnen immer wieder. Sie werden von den jeweiligen Pfarrgemeinden, stellvertretend für das Kindermissionswerk, ausgesendet.
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Zuerst singen die Kinder im Foyer, bevor sie dann auf die Wohnbereiche des Pflegeheimes wandern und die Buchstaben 20+C+M+B+08, "Christus mansionem benedicat" Christus segne das Haus, auf die Türen schreiben. |
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